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Pfadfinder für dicke Rohre

Lukas Kobold ist Anlagenmechaniker Pfadfinder für dicke Rohre

Rohre zu verlegen ist mitunter eine sehr komplexe Aufgabe, wie Azubi Lukas Kobold feststellen durfte. Der 19-Jährige macht eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Ein interessanter Besuch, wie er findet. Seine aktuelle Baustelle hat es ihm besonders angetan.

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Der 19-jährige Azubi findet seine Lehre interessant und abwechslungsreich.

Quelle: Ulrich Nettelstroth

Mittelmark. Die Dimension der Belüftungsanlage lässt erkennen, dass sie viel leisten kann. „Die muss das gesamte Haus versorgen, inklusive Schwimmbad“, erklärt Lukas Kobold. Der 19-Jährige aus Potsdam-Mittelmark ist fasziniert von seiner aktuellen Baustelle, dem denkmalgeschützten ehemaligen Stadtbad Oderberger Straße in Berlin-Prenzlauer Berg.

Dort eröffnet bald ein Hotel mit Tagungszentrum und der restaurierten Schwimmhalle im Neorenaissance-Stil. Die Potsdamer Firma ST Gebäudetechnik, bei der Lukas Kobold seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolviert, ist für die technische Gebäudeausrüstung zuständig.

3,5-jährige Lehre

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dauert 3,5 Jahre.

Voraussetzung dafür ist die Berufsbildungsreife (Abschluss 10. Klasse).

Mit seiner Berufswahl ist der 19-jährige Azubi im zweiten Lehrjahr sehr zufrieden. „Das ist eine interessante Arbeit mit viel Abwechslung“, sagt er. Rohre zu verlegen ist mitunter eine sehr komplexe Aufgabe. Auf der Baustelle am Prenzlauer Berg hat sein Ausbildungsbetrieb auch das Blockheizkraftwerk installiert, das den Hotelkomplex und die benachbarte Schule versorgt. Alles sehr energiesparend und technisch auf neuestem Stand.

Weiterbildung ist wichtig

Der angehende Anlagenmechaniker weiß, dass er auch nach der Lehre immer am Ball bleiben muss. Weiterbildung ist wichtig. Und ein Aufstieg ist möglich, zum Meister oder mit einem Studium zum Ingenieur. „Ich möchte nicht auf einem Fleck stehen bleiben“, sagt er.

ST Gebäudetechnik ist mit über 100 Beschäftigten eines der größeren Unternehmen in der Branche. Lukas Kobold hat die Firma auf einer Ausbildungsmesse kennengelernt. „ST tut viel, um sich gut zu präsentieren“, erklärt er. Die Firma hat sogar mit flotter Musik unterlegte Werbevideos für den Ausbildungsberuf bei Youtube eingestellt.

Für Auszubildende gibt es eine Kennenlernfahrt und Zusatzlehrgänge zu den handwerklichen Grundlagen, von Feilen und Löten bis zum Schweißen. Und nach dem Feierabend kann man das betriebseigene Fitnesscenter benutzen oder in der Fußballmannschaft des Betriebs trainieren, sagt der sportbegeisterte junge Mann. Da steckt er auch Belastungen wie den manchmal weiten Weg zur Baustelle gerne weg.

Von Ulrich Nettelstroth

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