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Anlieger wünschen Ausbau der Poststraße

Einwohnerversammlung Niemegk Anlieger wünschen Ausbau der Poststraße

Wenn demnächst in Niemegk die Poststraße ausgebaut wird, müssen auch die Anlieger in die Tasche greifen. Bei einer Einwohnerversammlung sind ihnen jetzt erstmals ihre individuellen Kostenanteile für Fahrbahn und Gehweg präsentiert worden. Am Ende gab es klare Zustimmung zu dem Projekt der Stadt. Schlaglöcher und Staub sollen nun bald Vergangenheit sein.

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Die staubige Buckelpiste in der Niemegker Poststraße soll zu einer schmucken Asphaltstraße werden.

Quelle: Thomas Wachs

Niemegk. Kopfsteinpflaster, holpriger Gehweg und eine staubige Straßenhälfte sollen in der Niemegker Poststraße bald der Vergangenheit angehören. Dafür sprach sich eine klare Mehrheit der Anlieger bei einer Einwohnerversammlung aus. Dazu hatten Bürgermeister Hans-Joachim Linthe (SPD) und Bauamtsleiter Thomas Griesbach am Dienstagabend in das Kulturhaus eingeladen. Die meisten der gut 20 dort anwesenden Anwohner billigten den Ausbauplan der Kommune für die Anliegerstraße.

Für den Bau der Asphaltpiste, einer Sickermulde für Regenwasser sowie des einseitigen Gehweges werden sie freilich auch zur Kasse gebeten. Laut Satzung der Kommune werden für die Fahrbahn 60 Prozent der umlagefähigen Kosten auf die Grundbesitzer übertragen. Beim Gehweg sind es 70 Prozent. Pro Grundstück liegen die Kosten laut der ersten Schätzung zwischen 3000 und 11 000 Euro, sagte Thomas Griesbach. Mit am stärksten zur Kasse gebeten wird die Agrargenossenschaft. Für zwei Grundstücke, beziehungsweise Teile davon, muss sie um die 8000 sowie 11 000 Euro aufbringen.

Stadtverordnete müssen noch zustimmen

Insgesamt rechnet die Kommune nach der ersten Schätzung von Bauplaner Jürgen Möller mit Baukosten von rund 200 000 Euro. Wenn nun auch die Stadtverordneten den Ausbau beschließen, soll der Tiefbauplaner mit einer tiefgründigeren Vorplanung beauftragt werden und eine weitere Anliegerversammlung stattfinden. Das sei frühestens im Frühjahr möglich. „Gebaut werden könnte danach womöglich aber noch im nächsten Jahr“, erklärte Thomas Griesbach.

Die finanziell angeschlagene Stadt Niemegk könnte für ihren Eigenanteile ein Bundesförderprogramm für finanzschwache Kommunen nutzen, wenn das Projekt zu einer Reduzierung von Immissionen wie Lärm und Staub führt. Bürgermeister Linthe sieht darin die „einmalige Chance, um die Straße in den nächsten Jahren überhaupt noch ausbauen zu können“.

Regenwasserkanal würde Kosten deutlich steigern

Angestrebt werden eine fünf Meter breite Asphaltfahrbahn sowie ein einseitiger Gehweg mit 1,50 Meter breitem Betonpflaster. Auf der anderen Straßenseite ist eine Versickerungsmulde für Regenwasser von der Straße vorgesehen. „Eine geschlossene Variante mit Rohren würde die Kosten um circa 30 Prozent steigen lassen“, erklärte Thomas Griesbach. Details müssten die konkretere Untersuchung des Baugrundes und die Vermessung ergeben.

Die bereits vor einigen Jahren modernisierte Straßenbeleuchtung bliebt bei dem Ausbauprojekt unangetastet.

Von Thomas Wachs

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