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Potsdam-Mittelmark Anwohner wollen Tempo-30-Zone
Lokales Potsdam-Mittelmark Anwohner wollen Tempo-30-Zone
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15:43 11.12.2018
Sowohl Anwohner als auch die Eltern möchten gerne eine Tempo-30-Zone in der Reetzer Grüne-Grund-Straße. Quelle: Eva Loth
Reetz

 Sowohl Anwohner als auch Eltern fordern eine Tempo-30-Zone in der Grüne-Grund-Straße in Reetz. Dort befindet sich der Zugang zur Kita „Zwergenland“ – und die oftmals viel zu schnell fahrenden Autos seien eine besondere Gefahr für die Kinder, von denen viele auch selbständig zur Kita unterwegs seien, hieß es im jüngsten Ortsbeirat.

Bürgermeister Marco Beckendorf (Linke) informierte dazu, dass eine derartige Zone nur für eine Zone allein nicht möglich sei. Die Regelung müsse vielmehr für den gesamten Bereich erfolgen und so auch die Medewitzer- und die Neue Straße sowie den Zaunweg einschließen.

Auf optische Impulse setzen

Bezweifelt wurde jedoch, ob eine entsprechende Regelung tatsächlich einen Nutzen bringe – da vorauszusehen sei, dass die Geschwindigkeit nur selten kontrolliert werden würde. So kam auch die Idee zur Sprache, stattdessen auf optische Impulse zu setzen. Beispielsweise mit Schildern wie „30 wegen uns“ oder einem selbst gebastelten Schild der Kita.

Im kommenden Jahr soll es einen Geschwindigkeitsanzeiger in Reetz geben. Der jedoch sei für die Reppinicher Straße vorgesehen und solle auch dort aufgestellt werden – um die überhöhten Geschwindigkeiten von Lastwagen und Traktoren besser nachweisen zu können. Die Gemeinde Wiesenburg/Mark schaffe im kommenden Jahr ein Messgerät an, mit dem man sowohl die Geschwindigkeiten als auch die Anzahl der fahrenden Fahrzeuge kontrollieren könne. Diese Daten können an die Verkehrsbehörde übermittelt werden, um zu entscheiden, ob eine Tempo-30-Zone machbar ist.

Verkehrsspiegel gewünscht

Außerdem wünschen sich die meisten Bürger wieder einen Spiegel an der Kreuzung Grüne-Grund-Straße/Zerbster Straße. Die Situation habe sich durch die Erneuerung der Ortsdurchfahrt an diesem Punkt zwar entschärft, aber für die weitere Sicherheit befürworten trotzdem alle den Spiegel. Bürgermeister Marco Beckendorf sicherte zu, alle Vorschläge und Empfehlungen mitzunehmen und weiterzuleiten.

Von Eva Loth

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