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Potsdam-Mittelmark Arbeiten als Straßenmeister? Warum nicht!
Lokales Potsdam-Mittelmark Arbeiten als Straßenmeister? Warum nicht!
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11:38 28.04.2017
Ausbilder Candy Schulze (links) hat Tobias Grote und André-Leon Schulze alles zum Winterdienst erklärt. Auch einen Blick ins Innere des Räumfahrzeugs durften die Schüler werfen. Quelle: Josephine Mühln
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Bad Belzig

Aus zehn Brandenburger Schulen sind am Donnerstag Schüler in die Straßenmeisterei Bad Belzig gekommen. Die 18 Jungen und Mädchen wollten die Chance nutzen und sich beim Zukunftstag über den Beruf des Straßenwärters informieren. Seit drei Jahren versucht das Unternehmen auf diese Weise neue Auszubildende für sich zu gewinnen.

An insgesamt neun Stationen haben die Mitarbeiter der Straßenmeisterei den Schülern gezeigt, wie vielseitig der Beruf des Straßenwärters ist. Die weiteste Anreise nach Bad Belzig hatte Benjamin Mayer von der Oberschule „Ulrich von Hutten“ in Frankfurt (Oder). An der Station „Baumaschinen“ hat er interessante Fakten über Radlader, Verdichter und Schneidgeräte gesammelt.

„Ich finde die großen Maschinen sehr spannend, mit denen man hier arbeitet“, sagt der 13-Jährige. Auch Wilhelm Jacobi aus Brück könnte sich vorstellen, Straßenwärter zu werden. „Ich interessiere mich für den Umgang mit den großen Maschinen und was man damit alle so anstellen kann“, verrät der 13-Jährige vom Wolkenberg-Gymnasium Michendorf.

Die Straßenmeisterei in Bad Belzig bildet seit 24 Jahren Lehrlinge aus. Besonders stolz ist Jörg Poppe, dass im kommenden August zum ersten Mal auch ein Mädchen die Ausbildung beginnt. „Insgesamt haben wir sicher schon um die 40 Lehrlinge ausgebildet“, erzählt der stellvertretende Leiter der Meisterei. „Noch haben wir keinerlei Probleme, Azubis zu finden.“

Schülerzahlen zum Zukunftstag steigen stetig an

Damit das so bleibt, veranstaltet die Meisterei regelmäßig Tage zur Berufsorientierung mit den Oberschulen aus Brück und Bad Belzig und ist außerdem auf Ausbildungsmessen präsent. Mit dem Ausgang des diesjährigen Zukunftstags ist Jörg Poppe zufrieden. „Die Schüler sind gut drauf und interessiert – das ist toll.“ In den vergangenen Jahren haben sich die Schülerzahlen am Zukunftstag stetig gesteigert, erzählt Poppe.

Auch Tobias Grote von der Oberschule Lehnin und André-Leon Schulze vom Evangelischen Domgymnasium in Brandenburg an der Havel sind am Donnerstag nach Bad Belzig gekommen. „Der Betrieb ist in der Nähe und ich könnte mir vorstellen, hier eine Ausbildung zu beginnen“, sagt der 16-jährige Tobias. André-Leon ist vor allem von der Technik begeistert, die Ausbilder Candy Schulze an der Station „Winterdienst“ präsentiert. „Ich bin sehr technikaffin und der Beruf ist komplex und vielseitig – das gefällt mir“, sagt der 16-Jährige.

Von Josephine Mühln

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