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Potsdam-Mittelmark Arbeitseinsatz an der Reetzer Kegelbahn
Lokales Potsdam-Mittelmark Arbeitseinsatz an der Reetzer Kegelbahn
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00:33 09.10.2015
Jochen Herrmann und Hubert Friedrich im Kehreinsatz vor der Reetzer Kegelbahn. Quelle: Eva Loth
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Reetz

Noch ehe es ohnehin grau und trübe wird, haben die Kegler der Sportgemeinschaft einen Herbstputz veranstaltet. Bei dem Arbeitseinsatz wurden die Rabatten an der B-246-Ortsdurchfahrt vor der Gaststätte „Bauernstüble“ hergerichtet.

Unter dem Dach des privaten Lokals befindet sich die kommunale Anlage. Gastwirt Emil Wilke hatte dazu einst das Grundstück in der Belziger Straße zur Verfügung gestellt. „Die Männer arbeiteten an den Wochenenden in der Ziegelei, um die notwendigen Steine zu bekommen. Die Oberförsterei stellte das Holz zur Verfügung, welches natürlich selbst geschlagen werden musste. Viele fleißige Helfer trugen dazu bei, dass am 7. Oktober 1969 – zum 20-jährigen Bestehen der DDR – die Bahn eingeweiht werden konnte, heißt es in der Chronik. Bis heute konnte die sozialistische Errungenschaft erhalten werden.

Gäste dürfen die Sportstätte gegen Entgelt nutzen. Die einheimischen Kegler selbst brauchen nicht zu bezahlen. Sie kümmern sich ja um die Instandhaltung innen – und eben bei Bedarf auch außen. Dort wächst seit Ewigkeiten kriechender Wacholder. Der macht sich richtig schön breit. „Der Vorteil ist, dass kaum Unkraut durchkommt. Der Nachteil besteht darin, dass regelmäßig geschnitten werden muss“, sagt Jochen Herrmann. Leider habe sich in den Sträuchern ein Schädling eingenistet, berichtet er. Bisher hätten die Pflanzen zwar immer wieder ausgetrieben. Jetzt freilich könnte es sein, dass eine Bekämpfung nötig wird.

Ob die Sträucher nach dem für nächstes Jahr angekündigten Straßenausbau noch ihren Platz haben, wissen die Sportler nicht so genau. Denn vor dem Gebäude sind laut aktuellem Entwurf zusätzlich zum Gehweg noch Parkplätze vorgesehen. Wird die Planung verwirklicht, hätten die Enthusiasten etwas weniger Aufwand vor der Tür zu betreiben und wären darüber wohl nicht so traurig.

Von Eva Loth

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