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Potsdam-Mittelmark Arbeitsgruppe soll Städtepartnerschaft fördern
Lokales Potsdam-Mittelmark Arbeitsgruppe soll Städtepartnerschaft fördern
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10:55 22.03.2018
Auch verschiedene Jugendaustausche haben unter Federführung des Vereins stattgefunden – hier zum Beispiel vor drei Jahren. Quelle: Uwe Klemens
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Bad Belzig

Eine Arbeitsgruppe soll die Städtepartnerschaft zwischen Bad Belzig und Kribi in Kamerun weiter voranbringen. Mitarbeiter der Verwaltung, interessierte Bad Belziger und Abgeordnete sollen mit den Akteuren des Vereins „Echo Kamerun“ beraten, wie eine langfristige Zusammenarbeit der Städte aussehen könnte. Im Herbst soll das Gremium seine Arbeit aufnehmen.

Die Idee ist das Ergebnis der jüngsten Gesprächsrunde, zu der der Verein geladen hatte. „Wir müssen darüber nachdenken, was wir gemeinsam machen können – außer Grußworte hin und her zu schicken“, sagt Silvia Grimmsmann, Mitbegründerin der Vereins.

Fachkundige Beratung

Zu dem Treffen waren Vertreter der Stadt und interessierte Bürger eingeladen. Mit Doreen Eismann von der Bonner Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) war außerdem auch fachkundige Beratung zugegen.

Die Resonanz blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mit nur drei Stadtverordneten, Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos), Bauamtsleiter Christoph Grund und einem interessierten Bürger war die Zusammenkunft überschaubar – was Leisegang bedauerte.

Sorge vor möglichen finanziellen Belastungen

Bevor die Arbeitsgruppe loslegt, soll das Vorhaben noch mal bei einer Stadtverordnetenversammlung vorgestellt werden. Damit die Parlamentarier guten Gewissens grünes Licht für die Umsetzung der Idee geben können. In der Vergangenheit hatte die Sorge vor möglichen finanziellen Belastungen für Skepsis gesorgt.

„Auch der von der Verwaltung dafür zu leistende Aufwand bedeutet Geld“, gab Leisegang in diesem Zusammenhang zu bedenken. Derlei Sorgen suchte SKEW-Frau Doreen Eismann zu zerstreuen und stellte diverse Möglichkeiten der Projektförderungen vor. Von der Klimapatenschaft, die keinen Städtepartnerschaftsvertrag braucht, bis hin zu Kooperationen, die jeweils über Fördermittel finanziert werden könnten.

Geben und nehmen

„Es ist gut, dass wir mit den Stadtverordneten über Kribi und die Partnerschaft sprechen können. Es ist Offenheit da, Interesse und die Bereitschaft sich einzulassen“, so das Fazit des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Biedermann. Silvia Grimmsmann wiederum warb mit den Worten „Partnerschaft ist keine Patenschaft. Es soll ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein“, für das Vorhaben.

Der Verein „Echo Kamerun“ hat sich vor zehn Jahren gegründet. Seitdem versuchen die Akteure eine lebendige Beziehung zwischen Bad Belzig und Kribi zu entwickeln. Auf die ersten Briefkontakte folgten gegenseitige Besuche und die Willensbekundungen, eine Städtepartnerschaft anzustreben. Seitdem haben unter der Federführung des Vereins weitere Projekte stattgefunden – vom Jugendaustausch bis zur Schulpatenschaft.

Mehr über den Verein und die Initiative unter www.echo-kamerun.de

Von Christiane Sommer

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