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Arbeitslose: Bester November-Wert seit 1990

Lokaler Arbeitsmarkt Arbeitslose: Bester November-Wert seit 1990

Zu Beginn des Winters zeigt sich die Wirtschaft im Hohen Fläming robust. Denn: Ende November sind hierzulande 1671 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – das sind lediglich 14 mehr als im Monat zuvor. Die Quote bleibt damit unverändert – bei 8,0 Prozent. Der beste Novemberwert seit 1990. Trotzdem gibt es nicht nur Grund zum Jubeln

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Marko Wilke

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Zu Beginn des Winters zeigt sich die Wirtschaft im Hohen Fläming ziemlich gefestigt. Denn: Ende November sind hierzulande 1671 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – das sind nur 14 mehr als im Monat zuvor. Die Quote bleibt unverändert – 8,0 Prozent.

Das ist das beste Ergebnis für einen November seit 1990“, erklärte Marko Wilke zur Dienstagvormittag veröffentlichten Statistik der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle Bad Belzig. Sie liegt damit im allgemein positiven Trend des Landes. In der Mark ist die Quote demnach leicht um 0,1 Punkt auf 8,1 Prozent angestiegen.

In der hiesigen Behörde sei die saisonal bedingte Registrierung von Zimmerleuten und Dachdeckern sowie Beschäftigten aus dem Hotel- und Gaststättenwesen vonstatten gegangen, sagt der Chef. Doch das Aufkommen ist seinen Angaben zufolge nicht so groß wie sonst. Denn langfristig gebe es für die meisten Betroffenen gute Perspektiven. Er verweist auf den wachsenden Stellenpool. 223 Angebote in einem großen Branchenspektrum können demnach aktuell unterbreitet werden. Der Haken: Ein großer Teil der Arbeitslosen könnte lediglich auf Helfer-Niveau einsteigen. Immer mehr gefragt sind jedoch Fachleute. Aktuell meldet besonders die Metallverarbeitung Bedarf an.

Der Mittelstand hat sich nach Einschätzung von Marko Wilke in Bad Belzig und Umgebung gut stabilisiert. Ohne große Ansiedlung sei es in diesem Jahr gelungen, 129 Menschen mehr in Beschäftigung zu halten als vor zwölf Monaten. Während die Übergangsregelungen für den vorzeitigen Renteneintritt zeitweise zur Entlastung des Arbeitsmarktes beigetragen hätten, würden derzeit lieber die Mittsechziger wegen ihrer Erfahrung noch im Job gehalten.

Die künftige Herausforderung bestehe in der Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Ausländer, die auf Vermittlung hoffen, ist 2015 von 21 auf 67 angewachsen. Dazu laufen zunächst Deutsch-Kurse in den Unterkünften sowie Umfragen bei Arbeitgebern und -nehmern, mit denen Angebot und Nachfrage ausgelotet werden sollen.

Von René Gaffron

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