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Arbeitslosigkeit im Fläming steigt leicht an

Bad Belzig Arbeitslosigkeit im Fläming steigt leicht an

Die Arbeitslosigkeit im Hohen Fläming ist im Oktober leicht gestiegen. Demnach sind aktuell 1509 Personen arbeitslos gemeldet – und damit 13 mehr als noch im September. Die Arbeitslosenquote beträgt im Oktober 7,2 Prozent. Für Bad Belzigs Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur dennoch kein Grund zur Sorge.

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Weil viele Saisonarbeitsverträge jetzt enden, sind im Hohen Fläming wieder mehr Menschen arbeitslos gemeldet.

Quelle: dpa

Bad Belzig. Die Arbeitslosigkeit im Hohen Fläming ist im Oktober leicht gestiegen. Demnach sind aktuell 1509 Personen arbeitslos gemeldet – und damit 13 mehr als noch im September. Die Arbeitslosenquote beträgt im Oktober 7,2 Prozent.

„Die Zahlen verhalten sich der Jahreszeit entsprechend“, sagt Marko Wilke, Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur Bad Belzig. „Das Saisongeschäft in der Landwirtschaft sowie bei Hotels und Gaststätten ist nahezu vorbei, so dass wir da wieder mehr Arbeitslosmeldungen verzeichnen.“ Im Hinblick darauf sei es dennoch positiv, dass die Quote im Vergleich zum September stabil geblieben ist. „Und im Vergleich zu Oktober 2016 ist sie um 0,8 Prozent gesunken – ich bin also sehr zufrieden mit den Zahlen“, ergänzt Wilke. „Das ist die beste Quote, die wir je hatten.“

Günstige Zeit, um wieder in Arbeit zu kommen

Er weiß, dass im November und Dezember mit einem Anstieg der Zahlen zu rechnen ist – allerdings auch dann nicht so stark wie in den Vorjahren. Das Baugeschäft laufe noch, vor allem der Straßenbau sei vielerorts noch in vollem Gange. „Personal wird also gebraucht“, sagt Marko Wilke. „Wegen des vergleichsweise kurzen Winters im vergangenen Jahr haben viele Unternehmen auch gar keine Baupause gemacht, die Mitarbeiter mussten also nicht gekündigt werden.“

Seit etwa zwei Monaten sei zudem ein Stellenzuwachs zu verzeichnen, weil viele Unternehmen bereits neues Personal ab Januar 2018 suchen. „Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind gerade hervorragend“, stellt Wilke fest. „Wer flexibel und mobil ist, sollte auch über den Hohen Fläming hinaus nach Stellen suchen.“ Die Zeit sei insgesamt sehr günstig, um wieder in Arbeit zu kommen – dieser positive Trend zeichne sich bereits seit Anfang des Jahres ab.

Von Josephine Mühln

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