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Artisten vermissen ihr Equipment

Kultur in Teltow Artisten vermissen ihr Equipment

Die deutsch-chinesische Artistenshow „Der Garten Eden“ wollte groß in Berlin auftreten, doch ihre Ausrüstung ist auf der Anreise verloren gegangen. Jetzt wird die Show verschoben.

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Die Ausrüstung der Show ist beim Transport irgendwo hängen geblieben; die Show fällt vorerst aus.

Quelle: Promo/Nicole Dau

Teltow. Die chinesisch-deutsche Artistenshow „Der Garten Eden“ muss verschoben werden, hat die Teltower Mit-Organisatorin Astrid Judith bekannt gegeben. Grund dafür ist eine Verzögerung im Transport des Containers, der das gesamte Bühnen-Equipment beinhaltet. „Da ist alles drin – die Kostüme, die sieben Beamer, die Vorhänge für die Projektion, die gesamte Bühnendeko, einfach alles!“, schildert Judith die Situation. „Am Montag hätten wir schon aufbauen sollen – und wir wissen im Augenblick nicht einmal, wo die Sachen genau sind.“

Die Show ist eine Co-Produktion der chinesischen Artistenschule Nantong und des Sportclub Potsdam (SCP), die durch Astrid Judith, Chefin des Teltower Unternehmens „The International Culture & Media Center of Germany“, zusammengebracht wurden. Beide Teile haben seit einem halben Jahr daran gearbeitet, das Stück, das bereits auf großen Bühnen in Amerika, Russland und Frankreich gespielt wurde, so anzupassen, dass auch vier Szenen mit deutschen Turnern eingebaut werden konnten.

Vom 11. bis zum 15. Oktober hätte „Der Garten Eden“ in mehreren Aufführungen im Berliner Admiralspalast präsentiert werden sollen. Der Erlös des Stückes, das komplett aus China finanziert wird, sollte dabei deutschen Förderschulen zugutekommen.

Die Absage ist jedoch nicht endgültig. Judith arbeitet mit dem Admiralspalast bereits mit Hochdruck an einem Ersatztermin; die Tickets behalten auch ihre Gültigkeit. Derzeit sieht es so aus, als wären die Aufführungen auf den 8. bis 13. Mai 2018 verschoben. Der Inhalt aus dem Container wird jedenfalls nicht mehr nach China zurückgeschickt, wenn er erst einmal durch den deutschen Zoll ist, versichert sie. Das Material soll ausgeladen und gelagert werden, damit es beim zweiten Anlauf dann auch mit Sicherheit vorhanden und einsatzbereit ist.

Von KKH

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