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Asphalt für Weg von Lütte nach Fredersdorf

Bad Belzig Asphalt für Weg von Lütte nach Fredersdorf

Zwei Mal war der Antrag zum Ausbau des Verbindungswegs zwischen Lütte und Fredersdorf (Potsdam-Mittelmark) bereits abgelehnt worden. Auf Bitten der Ortsvorsteher haben die Bad Belziger Stadtverordneten kürzlich doch noch einmal darüber beraten – mit überraschendem Ausgang.

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Von Fredersdorf nach Lütte: Hier soll ein Asphaltweg langführen.

Quelle: Christiane Sommer

Lütte/Fredersdorf. Im dritten Anlauf haben Bad Belzigs Stadtverordneten jetzt grünes Licht für den Wegeausbau zwischen Lütte und Fredersdorf gegeben. Der Ausbau soll im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens „Belziger Landschaftswiesen“ umgesetzt werden. Nachdem der Antrag bereits zweimal abgelehnt worden war, wurde er auf Bitten der Ortsvorsteher von Fredersdorf, Lütte, Dippmannsdorf und Schwanebeck – die sich in den Ortsbeiratssitzungen dafür ausgesprochen hatten – noch einmal beraten. Mit überraschendem Ausgang.

Während die CDU abermals gegen den Ausbau stimmte, änderten andere Kommunalpolitiker ihre Einstellung. Am Ende wurde der Antrag der Verwaltung nach intensiver Debatte mit vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen positiv befürwortet, so dass die Stadt Bad Belzig im Rahmen der Bodenneuordnung investieren wird.

Großer Teil kommt aus EU-Mitteln

Konkret geht es um einen freiwilligen Eigenanteil in Höhe von 50 000 Euro für den zweckgebundenen Ausbau eines bereits vorhandenen Verbindungsweges zwischen Lütte und Fredersdorf. Nach vorläufigen Berechnungen des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung belaufen sich die Gesamtkosten für dessen Asphaltierung auf 665 000 Euro, die zu 75 Prozent aus EU-Mitteln gefördert werden können.

Der von Bad Belzig aufzubringende Eigenanteil in Höhe von 50 000 Euro kann auf zehn Jahre aufgesplittet werden, so dass jährlich 5000 Euro aus Haushaltsmitteln für das Projekt bereitzustellen sind. Dietmar Hummel (FDP) fand das Projekt mit Blick auf die touristische Nutzung des Weges unterstützenswert. Ursula Schwill, die sich für den Ausbau aussprach, sagte: „Ich bin zwiegespalten, aber die Summe von 5000 Euro jährlich ist überschaubar.“

CDU hätte lieber in Schule investiert

Tobias Paul (CDU) begründete seine Ablehnung mit der bestehenden Radwegverbindung zwischen den vier Dörfern und der prekären Haushaltslage der Stadt. Er hätte die für den Wegeausbau geplanten Mittel lieber in der Grundschule „Geschwister Scholl“ investiert gewusst.

Die Stadt Brück und die Gemeinde Planebruch verknüpfen mit dem Verfahren die Hoffnung auf einen Lückenschluss im Radwegenetz. Sie haben sich grundsätzlich zur Aufbringung der erforderlichen Eigenanteile bereit erklärt. Ein entsprechender Beschluss steht noch aus.

Von Christiane Sommer

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