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Auf den Spuren einer großen Kämpferin

Clara-Zetkin-Inszenierung Auf den Spuren einer großen Kämpferin

Sie ist wieder da. Und das mag manchem Verfechter des überkommenen Rollenverständnisses gar nicht schmecken. Wenn es um soziale Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung der Frauen ging, konnte Clara Zetkin eisern sein. Am 8. März kommt die unermütliche Streiterin nach Bad Belzig, in den Plenarsaal der mittelmärkischen Kreistages – in einer neuen Inszenierung.

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Claudia von Gélieu verkörpert Clara Zetkin.

Quelle: promo

Bad Belzig. Sie ist wieder da. Und das mag manchem Verfechter des überkommenen Rollenverständnisses gar nicht schmecken. Wenn es um soziale Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung der Frauen ging, konnte Clara Zetkin eisern sein. Am 8. März kommt die unermütliche Streiterin nach Bad Belzig, in den Plenarsaal der mittelmärkischen Kreistages. Wie? Sie ist 1933 gestorben? Das mag ja sein, gleichwohl lebt ihr Geist fort und sind ihre Gedanken ewig.

Die Schauspielerin und Historikerin Claudia von Gélieu inszeniert die Frauenrechtsaktivistin und Politikerin Clara Zetkin. In einem Gewand aus dieser Zeit erzählt die Historikerin von den Anfängen des Internationalen Frauentages und den großen Kämpfen ihres Lebens. Aber auch ganz private Dinge von ihr kommen zur Sprache: Sie als emanzipierte Mutter, wie sie sich im Exil und als Alleinerziehende durchschlagen musste, über ihre große Liebe und ihre Ehe mit einem 17 Jahre jüngeren Künstler, über ihre Freundschaft zu Rosa Luxemburg.

Zetkin im heutigen Gewand

Ab 1874 hatte die in Leipziger Privatseminaren ausgebildete Volksschullehrerin Kontakte zur Frauen- und Arbeiterbewegung, heißt es bei Wikipedia. Clara Eißner trat 1878 der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands bei, die 1890 in SPD umbenannt wurde. Wegen des Sozialistengesetzes (1878–1890), das sozialdemokratische Aktivitäten außerhalb der Landtage und des Reichstags verbot, ging sie 1882 zuerst nach Zürich, dann nach Paris ins Exil. Dort nahm sie den Namen ihres Lebenspartners, des russischen Revolutionärs Ossip Zetkin an, mit dem sie zwei Söhne hatte.

Im Herbst 1890 kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in Sillenbuch bei Stuttgart nieder. Dort arbeitete Clara Zetkin als Übersetzerin für den Dietz-Verlag und seit 1892 als Herausgeberin der Frauenzeitschrift Die Gleichheit.

Wie ging es nach Clara Zetkin weiter mit dem Internationalen Frauentag? Wie wurde der Frauentag in der DDR und wie in der BRD begangen? Auch das soll Thema am 8. März in Bad Belzig sein.

Interessierte melden sich an unter 033841/91 321.

Von Heiko Hesse

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