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Aus dem Fläming künftig früher nach Berlin

Veränderter Fahrplan Aus dem Fläming künftig früher nach Berlin

Wer aus dem Hohen Fläming mit dem Zug in die Hauptstadt fahren will, muss in Zukunft in der Regel früher am Bahnhof sein. Das bringt die Veränderung des Fahrplans mit sich, der an diesem Wochenende in Kraft tritt. Die Fahrt bis zum Hauptstadtbahnhof wird künftig ein paar Minuten mehr einplanen müssen.

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Ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) im Bahnhof Treuenbrietzen.

Quelle: Thomas Wachs

Bad Belzig/Treuenbrietzen. Wer aus dem Hohen Fläming mit dem Zug in die Hauptstadt fahren will, muss in Zukunft in der Regel früher am Bahnhof sein. Das bringt die Veränderung des Fahrplans mit sich, der an diesem Wochenende in Kraft tritt.

Demnach startet der Regionalexpress 7 in Dessau – und an allen anderen Bahnhöfen bis Michendorf – früher. Darüber hat Elke Krokowski informiert. Grund sind ihren Angaben zufolge die im nächsten Jahr weiterhin anstehenden Bauarbeiten an dem märkischen Verkehrsknoten. „Deshalb sind drei Minuten zusätzliche Fahrzeit einkalkuliert worden“, erklärt die Sprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. In Bad Belzig ist also jetzt immer Abfahrt zur 43. statt zur 46. Minute. Bis Berlin-Hauptbahnhof dauert es demnach 62 statt wie bisher 59 Minuten.

Drei Minuten länger unterwegs

Indes wird ebenfalls wegen der buchstäblichen Engpässe der Umstieg auf die Regionalbahn 23 nach Potsdam-Hauptbahnhof in Beelitz-Heilstätten statt Michendorf angeboten. Für Reisende in die Landeshauptstadt sollte das attraktiv sein und obendrein den Express entlasten, wie es heißt.

Erheblich umfassender sind die Veränderungen auf der Regionalbahn 33. Zur Herstellung von Anschlüssen an den Regionalexpress 3 (von Berlin nach Lutherstadt Wittenberg) in Jüterbog müssen die Abfahrtszeiten im gesamten Linienverlauf um etwa 30 Minuten verschoben werden, teilt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit.

Busse passen sich 2016 an

5.01 bis 9.01 Uhr jeweils stündlich – statt bisher zur halben Stunde – geht es jetzt beispielsweise in Treuenbrietzen immer los gen Berlin-Wannsee. Effektiv gibt es damit in dem Zeitraum immerhin eine Fahrt mehr. Abends kommt der letzte Zug um 20.59 Uhr in der Sabinchenstadt an. Mit den Verschiebungen können zudem die Taktfolgen von RE 7 (DB Regio) und RB 33 (Odeg) nach Belin-Wannsee entzerrt werden. Sie verkehren jetzt dort im Abstand von 20 bis 40 Minuten, während bislang die Privatbahn meist nur knapp zehn Minuten vorher unterwegs war.

Bei den Bussen wird es lediglich Anpassungen geben, die dann im neuen Jahr realisiert werden. Das hat Hans-Jürgen Hennig bestätigt. Wie der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Belzig ankündigt, wird dazu im Januar ein Fahrplanänderungsheft herausgegeben.

Von René Gaffron

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