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Ausbau der B 246 ist für dieses Jahr abgesagt

Sanierung vertagt Ausbau der B 246 ist für dieses Jahr abgesagt

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Reetz ist abgesagt – zumindest für dieses Jahr. Dafür wird ab September die Fahrbahn zwischen Wiesenburg und Klein Glien erneuert. Beide Vorhaben hätten parallel nicht erledigt werden können, heißt es vom Landesstraßenbetrieb. Dafür steht nun fest, wie der Platz der Einheit im Dorfkern gestaltet werden soll.

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Die B 246.

Quelle: Rene Gaffron

Reetz. Erneut muss sich das 500-Einwohner Dorf in Geduld üben. Die seit langem gewünschte Sanierung der B 246-Ortsdurchfahrt ist nämlich kurzfristig abgesagt worden – zumindest für dieses Jahr. Darüber hat Marion Gante (FDP) informiert. Wie die Ortsvorsteherin berichtete, liegen dieses Mal organisatorische Gründe vor.

Ursprünglich sollten dieser Tage die Bagger anrollen. „Tatsächlich ist die Entscheidung anders getroffen worden, nachdem alle absehbaren Baustellen der Region mit den jeweiligen Umleitungen auf dem Prüfstand waren“, sagt Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen. Im äußersten Südwestzipfel des Landes meint er vor allem die Erneuerung und teilweise Ausbau der B-246-Fahrbahn zwischen Wiesenburg und Klein Glien. Die Rodung zahlreicher Alleebäume im sogenannten Zickenhau am Abzweig Schmerwitz lief bereits im Februar. Voraussichtlich ab September wird die Piste unter Vollsperrung erneuert.

Dieser Tage sollten Bagger anrollen

Parallel seien beide Vorhaben nicht zu erledigen. Statt dessen will die Landesbehörde 2017 sowohl den B 246-Abschnitt von der Grenze zu Sachsen-Anhalt bis Reetz und die Ortsdurchfahrt in Angriff nehmen, heißt es nun, was sich auf Baukosten und -zeit positiv auswirken dürfte. Gleichwohl sei Geld nicht das Problem, sagt Frank Schmidt. Für die chronisch arme Gemeinde Wiesenburg/Mark, die – wie die Anlieger – zumindest am Rande mit Kosten belastet wird, gibt es also noch etwas Aufschub. Am Dienstag soll der kommunale Etatentwurf vorgestellt werden.

Derweil scheint jetzt geklärt, wie der Platz der Einheit in Reetz künftig aussieht Die wichtigste Kreuzung im Dorf soll in einen Kreisel umgestaltet werden. Das geht aus einer Vorlage des Kreistages Potsdam-Mittelmark hervor. Denn die Gremien sind gerade damit befasst, den Ausbau des betroffenen Abschnitts der Kreisstraße 6937 zu ermöglichen. Insgesamt 215 000 Euro werden für die 120-Meter-Strecke, inklusive Regenentwässerung, bereit gestellt. 100 000 Euro kommen aus der Landeskasse, 115 000 Euro liegen bereit, weil die Strecke von Schenkenhorst zur L 77 noch nicht realisiert werden kann.

100.000 Euro aus der Landeskasse

Mit dem Mini-Kreisel in der Ortsmitte wird einerseits angestrebt, den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße zu erhalten und andererseits im Interesse der Anwohner eine Tempo-Reduzierung zu erreichen. Dazu sollen vorher schon – aus Richtung Zerbst kommend – eine Verkehrsinsel am Ortseingang sowie eine weitere Einengung an der Einmündung zur Grünen-Grund-Straße ihren Teil beitragen. So hatte es Thomas Habig vom Ingenieurbüro bei der Einwohnerversammlung erklärt.

Derweil Marion Gante die Blicke gen Wiesenburg richtet. Planmäßig steht zwar die Sanierung der Ortsdurchfahrt Reetzerhütten im Anschluss auf dem Programm. Mehr denn je kämpfen die Anlieger der kurvenreichen Piste jedoch um einen Radweg ins fünf Kilometer entfernte Wiesenburg, wo Verwaltung und Schule sowie Ärzte und Supermärkte sind. Lastkraftwagen sowie Land- und Forstmaschinen stellen zunehmend eine Gefahr für junge wie ältere Velo-Nutzer dar, so die Dorfchefin.

Von René Gaffron

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