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Ausbildung am Heidekraut

Radeweger Feuerdrachen Ausbildung am Heidekraut

Radewege blüht auf. Dafür sorgen die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die Mädchen und Jungen, die sich Feuerdrachen nennen, haben drei große Kübel im Dorf mit Gräsern und Herbstblühern bepflanzt. Sie bleiben auch in Zukunft die Paten für die bunten Hingucker. Zur Freude von Ortsvorsteherin Corinna Breite.

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In jedem Pflanzkübel verweist ein Schild auf die Patenschaft der „Radeweger Feuerdrachen“.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Radewege. Unser Dorf soll schöner werden. Was sich Ortsvorsteherin Corinna Breite wünscht, wollen auch die „Radeweger Feuerdrachen“. So nennen sich die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Um das Vorhaben in die Praxis umzusetzen, nahm der Ausbildungsbetrieb am Donnerstag einen ungewohnten Verlauf. Eigentlich bringen die Jugendwarte Anja Hinkel und Mario Schwarzer ihren Schützlingen bei, wie Feuerwehrleute Schläuche zusammenkuppeln, Knoten binden oder erste Hilfe leisten. Diesmal griffen die Mädchen und Jungen zu Schippen, Herbstblühern und Blumenerde.

So verpassten die jungen Brandschützer drei Pflanzkübeln im Ort für die nächsten Monate ein schmuckes Aussehen. Cara Schröder und Paul Schulze pflanzten Heidekraut. Jasper Johann Albrecht steuerte Efeu bei. Ein Pupurglöckchen hielt Paul Krickhahn bereit. Ausgewählt wurden die Pflanzen von Jugendwartin Anja Hinkel. Als Floristin hat sie einen Blick dafür, wie Lampenputzergras und Alpenveilchen fachmännisch arrangiert werden. Aufgehübscht wurde sowohl das Pflanzgefäß an der Einfahrt zum Wohnpark Radewege-Nord als auch die beiden Kübel an der Bushaltestelle in der Hauptstraße.

Der erste Pflanzkübel ist fertig

Der erste Pflanzkübel ist fertig. Albert Schwarzer (l.) übernimmt das Angießen.

Quelle: Frank Bürstenbinder

„Die Kinder- und Jugendfeuerwehr übernimmt die Patenschaft für die Pflanzen, kündigte die Jugendwartin an. Hier und da muss Unkraut gezupft werden. Auch das eine oder andere trockene Blatt ist zu entfernen. „Ich bin sehr froh über diese Hilfe. Unser Gemeindearbeiter hat genug andere Aufgaben. Nur um die Bewässerung müssen sich die Kinder nicht kümmern“, sagte Ortsvorsteherin Breite der MAZ. Sie hofft, dass die Herbstbepflanzung eine lange Zeit unbeschadet übersteht. Im zeitigen Frühjahr könnte diese von bunten Stiefmütterchen abgelöst werden. Frische Blumenerde und eine Hand voll Hornspäne sollen das Anwachsen unterstützen.

Von Frank Bürstenbinder

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