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Ausgezeichnet: Kita setzt auf Verbesserung

Bad Belzig Ausgezeichnet: Kita setzt auf Verbesserung

Sprach- und Inklusionskita ist die Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in Bad Belzig bereits, schon im Sommer könnte sie außerdem das Zertifikat „Wertschätzende Kita“ erhalten. Im Februar wurde dazu eine Analyse zum Stand der Wertschätzung in der Kita durchgeführt.

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Kita Tausendfüßler setzt auf neue Ideen und Verbesserungen.

Quelle: Danilo Hafer

Bad Belzig. Sprach- und Inklusionskita ist die Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in Bad Belzig bereits, schon im Sommer könnte sie außerdem das Zertifikat „Wertschätzende Kita“ erhalten. Im Februar lief dazu eine Analyse zum Stand der Wertschätzung. „Wir haben mit den Mitarbeitern qualitative Gespräche geführt, um herauszufinden, wie zufrieden sie sind und an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf sehen“, erklärte Beraterin Gabriele Gehauf. Mit der Diplom-Soziologin Stefanie Demmler stellte sie die Ergebnisse der Analyse jetzt vor.

Bei den Gesprächen haben sich demnach vor allem zwei Themen klar herausgestellt. „Viele Mitarbeiter gaben an, dass sie mit der Außenwirkung der Einrichtung unzufrieden sind“, erklärte Stefanie Demmler. Die Qualität der Kita sei für Außenstehende nicht zu erkennen. Das ist auch Kitaleiterin Beate Kettler bekannt. „Dass die Außenwirkung nicht der hier geleisteten Arbeit entspricht, ist ein Problem, mit dem wir schon länger kämpfen“, sagte Kettler. Eine schnelle Lösung könne auch sie für das Problem nicht herbeizaubern, doch hofft sie, dass durch das Projekt „Soziale Stadt“ auch die Kita möglicherweise eine Verschönerung erhält.

Auch in der Kommunikation könnten noch Kleinigkeiten verbessert werden und das Verhältnis unter den Kollegen teilweise harmonischer sein. „Das es bei so vielen Mitarbeitern und der Tatsache, dass unser Haus mit derzeit 228 Kinder voll belegt ist, auch mal zu Unstimmigkeiten kommt, ist wohl normal, aber wir arbeiten daran“, sagte Beate Kettler. Ende März wollen die Mitarbiter nach Beelitz-Heilstätten fahren und den Baumkronenpfad erkunden. Eine teambildende Aktion im Sinne von Gabriele Gehauf. Denn bis die Kita tatsächlich als wertschätzende Einrichtung zertifiziert wird, müssen noch ein paar Kleinigkeiten verbessert werden. „Wir empfehlen auch ein Führungskräftecoaching und Seminare zur Erweiterung speziellen Fachwissens, das sich die Erzieher gewünscht haben. Aber das sind alles nur kleine Stellschrauben, die Kita ist bereits auf einem gutem Weg“, sagte Gehauf.

Positiv wurde indes die Arbeit von Kitaleiterin Kettler bewertet. „Es zeigte sich, dass die Kitaleitung ein hohes Vertrauen genießt und als sehr engagiert, kompetent und erreichbar beschrieben wurde“, sagte Stefanie Demmler. Das hört Beate Kettler gern. Sie hatte die Analyse in Auftrag gegeben. „Man ist ja doch irgendwann etwas betriebsblind, jetzt haben wir einen Eindruck von Außen erhalten und können an den genannten Punkten weiterarbeiten.“

Neben den Gesprächen mit den Mitarbeitern wurden Fragebögen an Eltern ausgegeben. 91 Personen haben sich beteiligt. Davon waren 25 Erzieher der Kita und 65 Eltern. „Das ist eine gute Zahl, wir haben eigentlich mit weniger gerechnet“, sagte Gabriele Gehauf. Anhand von 32 Indikatoren wurde versucht die Wertschätzung in der Kita in den Bereichen Führung, Kooperation, Kommunikation und Betreuung und Klima zu messen. „Auffällig ist, wie homogen die Werte doch sind“, sagte Gehauf. Eltern und Erzieher haben demnach die einzelnen Bereiche im Durchschnitt mit hohen Kennzahlen bewertet.

Von Danilo Hafer

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