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Ausstellung zum Awo-Ortsverein Kleinmachnow

Rückblick auf 25 Jahre Ausstellung zum Awo-Ortsverein Kleinmachnow

Als nach der Wende den Gemeindeschwestern gekündigt wurde, schien die medizinische und hauswirtschaftliche Versorgung der Senioren und Kranken im häuslichen Umfeld gefährdet. Doch engagierte Bürger gründeten mit der Arbeiterwohlfahrt einen Ortsverein, der bis heute aktiv ist.

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Die älteren und kranken Menschen in Kleinmachnow haben mit den Mitgliedern des Awo-Ortsvereins immer eine stabile Hilfe an ihrer Seite.

Quelle: privat

Kleinmachnow. Das Jahr 1990 war mit großen gesellschaftlichen Umbrüchen verbunden. Ganz besonders im sozialen Bereich. Den damaligen Gemeindeschwestern wurde zum 31. Dezember 1990 gekündigt. Wie sollte die medizinische und hauswirtschaftliche Versorgung der Senioren und der Kranken im häuslichen Umfeld nun gesichert werden? Die Gründung und der Aufbau einer Sozialstation schien der Ausweg zu sein.

Engagierte Bürger aus Kleinmachnow griffen damals die Idee des Awo-Kreisverbandes Zehlendorf auf und gründeten – auch mit Unterstützung der Gemeinde Kleinmachnow – den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Kleinmachnow. Zu den Gründungsmitgliedern zählten neben anderen Monika Carow, Peter Dietrich, Karin Kasseck, Edith Lowack, Astrid Schulz (verh. Grunert), Sigrid Schneider, Gabriele Vollbrecht. Heute hat der Ortsverein etwa 75 Mitglieder. Am 26. Juli 2015 jährte sich nun zum 25. Mal der Gründungstag des Ortsvereins.

„Es ist eine spannende Aktion, da uns bewusst wird, was sich alles in den zurückliegenden Jahren ereignete und entwickelt hat. Unzählige Mitmenschen haben diesen Prozess begleitet, uns zur Seite gestanden, uns beraten und unterstützt. Ohne die engagierte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen hätten wir diese Leistung nicht erbringen können“, so Sybille Schmidt vom Fachdienst Kultur/Soziales. Gestalterisch umgesetzt hat Volker Schneider die Darstellung der Ortsvereins-Entwicklung.

Am 20. Oktober um 19 Uhr wird die Ausstellung im Foyer des Rathauses Kleinmachnow eröffnet. Das Grußwort hält Landrat Wolfgang Blasig (SPD), der 1994 bis 2008 Bürgermeister in der Gemeinde war. Das Klarinettenquintett Berlin spielt zur musikalischen Umrahmung; der Eintritt ist für die alle Besucher frei. Die Schau ist bis zum 5. November zu sehen.

Info: Der Awo-Treffpunkt befindet sich in der Förster-Funke-Allee 108, Telefon 033203 / 8 73 64

Von Claudia Krause

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