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Auto in Flammen: Fahrer verletzt

A 9 im Hohen Fläming Auto in Flammen: Fahrer verletzt

Ausgerechnet in der A-9-Baustelle zwischen Niemegk und Klein Marzehns ist Sonnabend ein Renault in Flammen aufgegangen. Der Fahrer konnte sich und die zwei Kinder zunächst retten. Dann musste er doch ins Krankenhaus. Das ging gerade noch glimpflich ab. Schon entsteht ein weiteres Nadelöhr bei Brück, Richtung Berlin.

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Der Löscheinsatz auf der Autobahn

Quelle: Foto FFW Niemegk

Niemegk. Ausgerechnet bei der Einfahrt in die A 9-Baustelle, Richtung Süden, ist am Sonnabend gegen 12.45 Uhr der Motorraum eines Renault aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Nachdem der 35-Jährige den Wagen gestoppt und ihn mit den Kindern (2 und 6 Jahre) unverletzt verlassen hat, kümmerten sich zunächst Ersthelfer vorbildlich um das Trio, berichten die Retter.

Indes rückten die freiwilligen Feuerwehren aus Niemegk und Dahnsdorf an und kämpften mit Schaum gegen die Flammen. Für die Löscharbeiten war zeitweilig die Vollsperrung des Abschnittes zwischen Niemegk und Klein Marzehns nötig. Das Auto brannte dennoch völlig aus. Indes ging es dem Fahrer dann gesundheitlich schlechter, so dass er vom doch noch herbeigerufenen Rettungsdienst noch ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Neue Baustelle zur Sanierung von Betonkrebs

Während der Vorfall noch glimpflich ausgegangen ist, entsteht ein neues Nadelöhr auf der Autobahn nach Berlin. Zwischen den Kilometern 22,6 und 16,5 muss nämlich die Oberfläche erneuert werden. Die bereits zum Wochenausklang im Bereich der Anschlussstelle Brück begonnenen Arbeiten haben die von Grund auf neue Herstellung der vom sogenannten Betonkrebs geschädigten Piste zum Ziel.

Voraussichtlich bis November wird die Sanierung andauern. Das hat der Landesbetrieb Straßenwesen mitgeteilt. „Der Verkehr nach Norden wird mit zwei Spuren auf die Gegenfahrbahn geleitet“, erklärt Cornelia Mitschka. „Über eine Länge von etwa acht Kilometern stehen dann pro Richtung nur zwei Streifen zur Verfügung. Die zulässige maximale Geschwindigkeit in der Baustelle beträgt 80 Kilometer je Stunde“, so die Sprecherin der Behörde zu dem neuen Nadelöhr.

Raststätten im Fläming bleiben erreichbar

Die Anschlussstelle Brück soll jedoch durchgehend nutzbar sein, wie es heißt. Die Raststätten Fläming Ost und Fläming West bleiben ebenfalls erreichbar.

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der daraus resultierenden Staugefahr soll während der gesamten Bauzeit eine mobile Warnanlage aktiv sein, ist in der Ankündigung zu lesen. Somit könnten sich die Kraftfahrer bereits etwa vier Kilometer vor der Baustelle zur Verkehrssituation informieren.

Von René Gaffron

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