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Potsdam-Mittelmark Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt
Lokales Potsdam-Mittelmark Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt
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11:55 27.02.2018
Kriminalisten untersuchen in der Nacht zu Dienstag bei Schlalach das Unfallwrack, in dem ein Mann starb. Quelle: Julian Stähle
Schlalach

Große Bestürzung herrscht am Dienstag nach dem tragischen Tod eines gut bekannten Dorfbewohners in Schlalach. Der 79 Jahre alte Autofahrer kam in der Nacht zuvor bei einem Unfall ums Leben. Der Mann war auf der Landstraße zwischen den Dörfern Schlalach und Deutsch Bork mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilt. Der Fahrer, der allein im Auto unterwegs war, starb noch am Ort. Der demolierte Dacia Duster hatte sich nach der Kollision überschlagen und blieb auf dem Dach liegen.

Feuerwehrleute aus Schlalach bargen das Unfallopfer und begannen eine Reanimation. Ein Notarzt konnte kurz darauf jedoch nur noch den Tod des Autofahrers feststellen.

Angehörige aus der örtlichen Gastwirtsfamilie hatten den Rentner in den Nachtstunden bereits vermisst, heißt es. Sie starteten eine Suchaktion und fanden das Autowrack mit dem Unfallopfer schließlich selbst an der wenig befahrenen Straße auf. Wann genau sich der gegen 2.30 Uhr von Angehörigen gemeldete Unfall ereignet hat, ist unklar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren Motor und Abgasanlage des Wagens bereits abgekühlt, berichtet ein Feuerwehrmann.

Zur genauen Ursache und dem Hergang des tragischen Unfalls ermitteln Kriminalisten der Polizei sowie ein Gutachter der Dekra. Sie waren bis gegen 6 Uhr am Dienstagmorgen am Unfallort, den sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Schlalach mit ihrer Licht-Technik ausgeleuchtet hatten. „Die Landstraße blieb für die Unfallaufnahme und die Bergung gut drei Stunden lang voll gesperrt“, berichtet der Niemegker Amtsbrandmeister, Tino Bastian. Er war in der Nacht eigens zur Unfallstelle gefahren, „um den örtlichen Kameraden beizustehen“, nachdem klar war, dass sie ein lebloses Unfallopfer aus ihrem Ort bergen müssen. „Solche Einsätze sind für alle Beteiligten immer besonders schlimm“, sagt Tino Bastian gegenüber der MAZ. Um die Familienangehörigen kümmerte sich noch in der Nacht außerdem ein Notfallseelsorger.

Alarmiert waren auch Feuerwehrleute aus Treuenbrietzen. Sie blieben bis circa 3.45 Uhr mit zwei Wagen vor Ort. „Bei Einsätzen im Raum Schlalach werden wir automatisch in der Ausrückeordnung zusammen mit den jeweiligen Ortswehren mit alarmiert“, sagt Georg Schwarze, der stellvertretende Stadtbrandmeister von Treuenbrietzen. Das sieht eine Kooperation mit dem Amt Niemegk vor, weil Einsätzkräfte von dort längere Anfahrtszeiten hätten und zudem durch Treuenbrietzen fahren müssten.

Mit dem erneut tragischen Unfall reißt die Serie der tödlichen Verkehrsunfälle nicht ab. Am vergangenen Wochenende hatten drei Menschen im Land Brandenburg ihr Leben verloren.

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Von Thomas Wachs

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