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Axel Zinke bleibt Bürgermeister

Seddiner See Axel Zinke bleibt Bürgermeister

Mit 53,2 Prozent der Wählerstimmen hat es der Bürgermeister von Seddiner See, Axel Zinke (parteilos) noch mal knapp geschafft, für weitere acht Jahre im Amt zu bleiben. Seine Herausforderinnen Carina Simmes (Freie Wähler) und Nicole Witte (parteilos) kamen auf 29,7 Prozent beziehungsweise 17,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung in Seddiner See betrug 75,6 Prozent.

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Zu den ersten Gratulanten, die Bürgermeister Axel Zinke (parteilos, M.) zu seinem Wahlsieg beglückwünschten, gehörten Wahlleiterin Birgit Gimbatschki und Verwaltungsmitarbeiter Udo Reich.

Quelle: Christel Köster

Seddiner See. Axel Zinke (parteilos) bleibt Bürgermeister der Gemeinde Seddiner See. Für ihn entschieden sich 1478 der 3520 wahlberechtigten Einwohner (53,2 Prozent). Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Seddiner See lag bei 75,6 Prozent. „Ich bin sehr erleichtert und freue mich, es im ersten Wahlgang geschafft zu haben“, kommentiert der Amtsinhaber seinen Erfolg. Der Wahlkampf sei schon eine hohe Anspannung für ihn gewesen. Zinke dankt den Seddinern für ihr Vertrauen, in den nächsten acht Jahren noch einmal die Gemeinde führen zu dürfen.

Die beiden Mitbewerberinnen Carina Simmes (Freie Wähler) und Nicole Witte (parteilos) gratulierten Zinke zu dessen Wahlsieg. „Ich freue mich, eine solch große Wählerschaft für mich gewonnen zu haben und danke allen“, sagte Carina Simmes, die 824 Stimmen (29,7Prozent) erzielen konnte. Sie wolle als Gemeindevertreterin mit ihrer Fraktion nun mit Anträgen versuchen, die Ziele der Freien Wähler durchzusetzen. Enttäuscht zeigte sich Nicole Witte, für die 477 Wähler (17,2 Prozent) gestimmt hatten. Ihnen dankt auch Witte und sagt, sie hätte gern ihre Kraft und ihr Engagement zum Wohle der Gemeinde und ihrer Einwohner eingesetzt.

Alle drei Kandidaten hatten am Sonntagabend die Auszählung ihrer Stimmen mit höchster Anspannung verfolgt. Zinke hatte bereits am Morgen im Wahllokal in der Grundschule in Neuseddin seine Stimme abgegeben. Noch vor ihm trat Carina Simmes an die Wahlurne. „Ich hatte meine Eltern zu Besuch. Sie wollten sich den Reichstag in Berlin ansehen. Das hat mich am Sonntag ein wenig abgelenkt“, sagt die Gemeindevertreterin. Nicole Witte kam am frühen Nachmittag mit ihrer Familie in die Kulturscheune Kähnsdorf, in der das Wahllokal des Ortsteiles eingerichtet war.

In den vier Wahllokalen in Neuseddin, Seddin und Kähnsdorf hatten am Sonntagnachmittag bereits zwei Drittel beziehungsweise drei Viertel der Wähler ihr Votum abgegeben. Familien waren komplett mit weiteren Freunden zur Stimmabgabe erschienen.

Mehr Kitaplätze und eine besserer Kinderbetreuung ist eine zentrale Forderung, die die Einwohner in allen drei Ortsteilen an den alten und neuen Bürgermeister stellen. Darüber hinaus erhoffen sich die Neuseddiner von ihm vor allem eine Begegnungsstätte, mehr Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote ohne Vereinszwang im Ort sowie einen barrierefreien Bahnhofszugang. Aber auch die Ordnung und Sauberkeit in Neuseddin müsse wieder erhöht werden. Im Wohngebiet Am Lindenring sollten die Straßen erneuert, eine Verkehrsberuhigung zum Schutze der Kinder gegen die Raser durchgesetzt und sichere Schulwege angelegt werden.

In Seddin werden klare Konzepte für die touristische Infrastruktur und den Seddiner See erwartet. Die Einwohner wollen eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr durch einen Rufbus. Auch sollte endlich das „Funkloch“ beseitigt werden, dass die Seddiner noch immer zwingt, draußen vor ihrem Haus zu telefonieren.

Der Rufbus, eine frühzeitige und regelmäßige Information der Verwaltung über ihre Arbeit, aber auch Treffpunkte und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche wünschen sich die Kähnsdorfer von Zinke. Auch dort müssen noch einige Straßen erneuert werden.

Der Wahlkampf in Seddiner See war relativ ruhig verlaufen und hatte sich auf Wahlplakate, das Verteilen der jeweiligen Flyer und persönliche Gespräche sowie ein Bürgerfest der Freien Wähler für ihre Favoritin Carina Simmes beschränkt. Größere Wahlkampfforen mit den Kandidaten hatte es nicht gegeben.

Von Heinz Helwig

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