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B 1 bei Groß Kreutz ab Freitag wieder offen

Mittelmark B 1 bei Groß Kreutz ab Freitag wieder offen

Die Bundesstraße 1 bei Groß Kreutz (Havel) wird am Freitag, 30. Juni, wieder für die Verkehr freigegeben. Das teilt der Landesbetrieb Straßenwesen mit. Doch bereits am 3. Juli beginnen wenige Kilometer entfernt die Bauarbeiten an der B 1 zwischen Wust und Gollwitz. Drei Monate sollen dort Fahrbahn und Radweg erneuert werden. In den Ferien kommt es zur Vollsperrung.

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Seit dem 22. Mai gilt wegen der Fahrbahnsanierung der Bundesstraße 1 bei Groß Kreutz eine 14 Kilometer lange Umleitungsstrecke.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Groß Kreutz (Havel)/ Wust. Vom Regen in die Traufe, so lässt sich die Situation für Anwohner und Pendler an der Bundesstraße 1 zwischen Brandenburg und Groß Kreutz (Havel) beschreiben. Nach anderthalb Monaten Bauzeit wird am Freitag, 30. Juni, zwar die Vollsperrung der B 1 bei Groß Kreutz aufgehoben. Das teilt Cornelia Mitschka vom Landesbetrieb Straßenwesen mit. Vom 22. Mai an war die Strecke gesperrt. Doch nur drei Tage nach der Freigabe der Strecke beginnen am Montag, 3. Juli, die Bauarbeiten an der B 1 zwischen dem Knotenpunkt Einkaufszentrum Wust und dem Abzweig nach Gollwitz. Bis zum 29. September sollen die Fahrbahn und der Radweg auf diesem knapp 1,6 Kilometer langen Abschnitt dauern. Damit müssen Verkehrsteilnehmer und Anwohner mit drei Monaten Behinderungen leben an der für die Region wichtigen Verkehrsader B 1.

Für die Zeit der Sommerferien, die am 20. Juli beginnen und am 4. September enden, hat die Behörde bereits Vollsperrungen für den Streckenabschnitt angekündigt. Das Einkaufszentrum Wust soll über seine westliche Anbindung, also von der Brandenburger Seite aus, erreichbar bleiben. Die offizielle Ausweichroute wird über die Bundesstraße 102 und die Landstraßen 88 und 86 führen. Betroffen sein waren also Schmerzke, Prützke, Grebs, Lehnin, Damsdorf und Groß Kreutz (Havel). Damit wird Damsdorf auch für die kommenden Monate vermehrt mit Durchgangsverkehr belastet.

Die Sperrung bei Groß Kreutz hat bereits zu hohem Verkehrsaufkommen in Damsdorf, Trechwitz, Schenkenberg und Trechwitz geführt. Anwohner klagten vermehr über Raserei. Dabei hat der Landesbetrieb Tempo-30-Schilder in Trechwitz, Damsdorf und Schenkenberg in Teilen der Ortsdurchfahrten aufgestellt, um genau das zu verhindern. Auch drei zusätzliche provisorische Fußgängerampeln sollen für Sicherheit trotz des hohen Verkehrsflusses sorgen. Immerhin zwischen 8000 und 9000 Fahrzeuge sind ohne Vollsperrung täglich auf der B 1 bei Groß Kreutz unterwegs. Das ergab die jüngste Zählung von 2015. Doch auch für die Gollwitzer wird es schwierig. Ist die Ausweichroute für die derzeitige Sperrung bei Groß Kreutz 14 Kilometer lang, wird die neue für die Baustelle bei Wust erheblich länger. Wust bleibt hingegen über die westliche Wuster Straße erreichbar.

Die Geh- und Radwege sollen verbreitert werden. Im Zuge der Querung des Rad- und Gehwegs wird der Fahrbahnteiler an der B 1 neu gebaut werden. Radler und Fußgänger sollen den Abschnitt die gesamte Zeit passieren können, verspricht das Landesamt. Ortskundigen Auto- und Lastwagenfahrern rät die Behörde, den Bereich zu meiden. Zugleich ruft sie zu erhöhter Aufmerksamkeit auf, um Unfälle zu vermeiden.

Von Marion von Imhoff

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