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Potsdam-Mittelmark B 2 im Sommer sechs Wochen gesperrt
Lokales Potsdam-Mittelmark B 2 im Sommer sechs Wochen gesperrt
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09:38 11.01.2018
Die Fahrbahn der B 2 bei Michendorf wird im Sommer saniert. Die Bundesstraße ist dann für sechs Wochen voll gesperrt. Quelle: : Jens Steglich
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Michendorf

Die Michendorfer müssen sich im Sommer auf deutlich mehr Verkehr in ihrem Ort einrichten. Der Landesstraßenbetrieb wird die Fahrbahn der Michendorfer Ortsumgehung (B 2) zwischen der Kreuzung nach Michendorf/Caputh und dem Abzweig Langerwisch erneuern. In der Bauzeit während der Sommerferien ist der Abschnitt der Bundesstraße 2 voll gesperrt. Der Verkehr soll über die Potsdamer und die Teltower Straße umgeleitet werden. Baubeginn ist Ende Juni geplant, das Land investiert 1,3 Millionen Euro. Ein erster Abschnitt war 2016 saniert worden. Für das zweite Stück rechnet Frank Schmidt vom Landesstraßenbetrieb mit einer Bauzeit von sechs Wochen.

Dass die B 2 voll gesperrt wird, liegt auch an einer neuen Arbeitsstättenrichtlinie für den Straßenbau, die zwischen den Arbeitern auf der Baustelle und dem fließenden Verkehr größere Abstände vorsieht. Die strengeren Regelungen dienen dem Schutz der Bauarbeiter und haben gravierende Auswirkungen auf die Einrichtung von Baustellen. „Wir können auf vielen Straßen nur noch unter Vollsperrung bauen, weil der Platz für halbseitige Sperrungen meist nicht mehr ausreichen wird“, bestätigte Schmidt. Wegen der größeren Sicherheitsabstände müsse eine Fahrbahn mindestens 8,50 Meter breit sein, um den Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeizuführen. Eine Folge der neuen Bestimmungen sei, dass sich die Baustellen während der Sommerferien noch mehr häufen werden.

„Weil halbseitige Sperrungen kaum noch möglich sind und wir dafür sorgen müssen, dass die Schulbusse ohne große Zeitverluste fahren, werden noch mehr Arbeiten in die Sommerferien gelegt“, so Schmidt. Ein Vorteil der Vollsperrung: „Wir können schneller bauen.“ Der Landesbetrieb wende die Vorgaben bereits an, seitdem ein zwischen Bundesarbeits- und Bundesverkehrsministerium abgestimmter Entwurf vorliege. Laut Steffen Streu, Sprecher des Brandenburger Infrastruktur-Ministeriums, ist die neue Richtlinie noch nicht in Kraft. Abstimmungen zwischen Arbeits- und Verkehrsministerien der Länder hätten länger gedauert als erwartet. Prophylaktisch wurden Baustellen aber schon unter Beachtung der Regeln, die im Entwurf stehen, eingerichtet, um nicht während laufender Arbeiten von neuen Bestimmungen überrascht zu werden. Inzwischen soll eine abschließende Einigung erzielt worden sein. „Wir gehen davon aus, dass die Richtlinie in diesem Jahr in Kraft tritt“, so Streu.

Martin Schmidt begrüßt die strengeren Sicherheitsbestimmungen, die Bauarbeiter besser schützen sollen. Er baute an der B-2-Kreuzung bei Langerwisch am Mittwoch ein Fundament für eine neue Ampel ein, die einen umgefahrenen Ampelmast ersetzen soll. Quelle: Jens Steglich

Martin Schmidt von der Tief-und Kabelbau Weber GmbH, der an einer B-2-Kreuzung ein Fundament für eine neue Ampel einbaute, die einen umgefahrenen Ampelmast ersetzen soll, begrüßt die strengeren Sicherheitsbestimmungen. „Es ist nichts, um die Leute zu ärgern. Die Bauarbeiter werden besser geschützt. Außerdem kann man bei Vollsperrung schneller arbeiten, weil man größere Technik einsetzen kann“, sagte der Bauarbeiter.

Von Jens Steglich

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