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Potsdam-Mittelmark Baaske will wieder in Landtag
Lokales Potsdam-Mittelmark Baaske will wieder in Landtag
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00:17 23.10.2013
Wieder Direktkandidat: Günter Baaske (SPD). Quelle: Michael Hübner
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Borkheide

Günter Baaske (SPD) will im September erneut Wahlkreisabgeordneter im Landtag Brandenburg werden. Seine Genossen aus dem Raum Bad Belzig/Beelitz haben ihn am Sonnabend Vormittag im Hotel "Fliegerheim" zum Direktkandidaten bestimmt. Er war der einzige Bewerber und im Vorfeld schon von den meisten Ortsvereinen im Hohen Fläming vorgeschlagen worden. Mit 17 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung erhielt der 56-Jährige ein erwartungsgemäßes Ergebnis.

Christian Großmann aus Brück hatte mit seiner Begrüßung indes dafür gesorgt, dass die Veranstaltung nicht zu einer kuscheligen Frühstücksrunde geworden ist. "Denn wenn es eine Lehre aus dem jüngsten Urnengang für den Bundestag gibt, dann die, dass sich niemand sicher sein darf", sagte er. Volker Gerd Westphal aus Michendorf und Hendrik Hänig aus Bad Belzig schlugen später einen Bogen zur vorab noch anstehenden Kommunalwahl. Wenn die Städte und Gemeinden nicht in die finanzielle Lage versetzt würden, die Standards zu erfüllen, sei es schwierig, die Politik der Regierung zu vermitteln, sagten sie. Außerdem forderten sie, dass die altgedienten Sozialdemokraten nicht nur eine positive Bilanz ziehen, sondern vielmehr erklären sollten, was sie für die Zukunft vorhaben.

Frauen-Duo für die Liste

  • Anne Böttcher soll einen Platz auf der SPD-Liste zur Landtagswahl bekommen. Die 35-jährige Juristin ist Geschäftsführerin der märkischen Arbeiterwohlfahrt. Ursprünglich aus Zeuthen stammend, lebt sie jetzt zusammen mit Günter Baaske und Tochter Lina in Lütte.
  • Melanie Balzer soll – auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen – ebenfalls auf der SPD-Liste kandidieren. Geboren in Brandenburg a. d. Havel lebt die 31-Jährige seit 2002 mit Ehemann Henning und zwei Kindern in Linthe. Beruflich ist sie Referentin von Bildungsministerin Martina Münch (SPD).
  • Beide Frauen wurden von der Delegiertenkonferenz des Wahlkreises 18 einstimmig nominiert. Die Plätze werden bei einem Landesparteitag endgültig vergeben. Wohl weiter vorn wird Günter Baaske (SPD) „abgesichert“, falls er das Direktmandat nicht holt.

Zuletzt hatte er im Wahlkreis, zu dem jetzt neuerdings noch die Gemeinde Michendorf zählt, mit 41,8 Prozent gegen insgesamt sieben Kontrahenten für sich entschieden. Es folgten Astrit Rabinowitsch (Die Linke), die jüngst noch ins Parlament nachgerückt ist (die MAZ berichtete) und Ludwig Burkhardt (CDU) mit 17,7 Prozent, der seinerzeit über die Unionsliste seinen Abgeordnetenposten auf dem Brauhausberg bekam. Er ist von den Christdemokraten erneut als der Herausforderer bestätigt worden.

Von René Gaffron

Vier Jahre ist Max Krüger nun schon bei der Suchthilfegemeinschaft Scarabäus und absolviert in deren Betrieb eine Ausbildung zum Töpfer. Der gebürtige Hesse ist in den Hohen Fläming gekommen, als er 2009 in seinem Leben einen Tiefpunkt erreicht hatte und Hilfe brauchte. 

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