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Bad Belzig: Neue Chefärztin für Geriatrie

Altersheilkunde gefragter denn je Bad Belzig: Neue Chefärztin für Geriatrie

Cornelia Brenneis ist ab sofort die Chefärztin der Geriatrie im Krankenhaus Bad Belzig. Sie übernimmt die Leitung der erst vor zwei Jahren begründeten Station von Claus Köppel. Zur immer häufiger nachgefragten Altersheilkunde zählen 40 – der insgesamt 145 – Betten am Standort.

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Cornelia Brenneis

Bad Belzig. Cornelia Brenneis ist ab sofort die Chefärztin der Geriatrie im Krankenhaus der Kur- und Kreisstadt. Sie tritt die Nachfolge von Claus Köppel an. Er war Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet worden. Das hat das Klinkum „Ernst von Bergmann“ jetzt auf MAZ-Nachfrage bestätigt.

Die Medizinerin wechselt aus der Landeshauptstadt in den Hohen Fläming und freut sich auf die neue Herausforderung, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt. „Wir sind froh, dass wir mit ihr eine ausgezeichnete Fachärztin gewinnen konnten“, sagt Steffen Grebner. „Sie wird nun ihre Kompetenz ganz am Standort Bad Belzig einbringen“, ist der Geschäftsführer der Klinikgesellschaft überzeugt.

Aus Potsdam in den Fläming

Zu der Abteilung zählen 40 der insgesamt 145 Betten, die auf zwei Stationen verteilt sind. Die Altersheilkunde als separates Angebot war erst Anfang 2014 mit zehn Betten begründet worden. Seither ist der Bedarf augenscheinlich stetig gewachsen. Patienten über 70 Jahre werden dort in der Regel versorgt. Ihr Aufenthalt dauert in der Regel zwei Wochen.

Ziel der geriatrischen Akutbehandlung ist die gleichzeitige medizinische Therapie einer akuten Erkrankung wie etwa Lungenentzündung, Herzinfarkt oder eines operierten Knochenbruches mit rehabilitativen Maßnahmen, um die Rückkehr des alten Patienten in die gewohnte Umgebung nach Hause zu erleichtern, heißt es. Dafür stehen den betroffenen Patienten neben speziell geriatrisch-geschulten Pflegekräften und Ärzten insbesondere Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialarbeiter zur Seite.

Eine mehr als interdisziplinäre Zusammenarbeit soll somit gewährleistet sein. Cornelia Brenneis ist in Dresden geboren. An der Technischen Universität Dresden und an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen hat sie studiert. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin sowie Geriatrie. Nach Stationen als Fachärztin im St.-Gertrauden-Krankenhaus und im Dominikus-Krankenhaus in Berlin hat Brenneis bislang als leitende Oberärztin in Potsdam gearbeitet.

In Dresden geboren

Weiterhin im Dienst bleibt die bisherige Chefärztin Romana Lenzen-Großimlinghaus, die sich aber verstärkt um die Geriatrie-Abteilung im Potsdamer Mutterhaus des Krankenhauskonzerns kümmert und von dort die Zusammenarbeit zwischen den drei Standorten Potsdam, Bad Belzig und Forst koordiniert.

Claus Köppel ist vor seinen Kollegen für seine mehr als einjährige Tätigkeit in der Kur- und Kreisstadt gedankt worden. Im Krankenhaus hatte er für ein Novum gesorgt. Als leidenschaftlicher Kirchenmusiker hatte er die Reihe „Betreute Patientenkonzerte“ eingeführt. Seine Cembalo-Darbietung wollte der nunmehr 65-Jährige durchaus als therapeutischen Beitrag verstanden wissen.

Von René Gaffron

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