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Bad Belzig: Old-Sandhill-Whisky ist gefragt

Nach drei Monaten Bad Belzig: Old-Sandhill-Whisky ist gefragt

Seit drei Monaten gibt es Old-Sandhill-Whisky aus Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark). Der Absatz läuft offenbar gut. Nachdem sogar vorübergehend nicht mehr geliefert werden konnte, stehen nunmehr drei Sorten zur Auswahl. Die Zertifizierung des Tropfens ist demnächst geplant.

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Tim Eggenstein hat den Blick für den guten Tropfen.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Seit drei Monaten gibt es Whisky aus der Kur- und Kreisstadt. Tim Eggenstein, der Edelbrand-Sommelier im Burgbräuhaus, berichtet, wie sich Qualität und Quantität entwickeln.


MAZ:
Wie läuft der Absatz des Old- Sandhill-Whiskys?

Tim Eggenstein : Der Verkauf läuft hervorragend. Das 200-Liter-Fass Nummer zwei, mit dem wir an den Markt gingen, war schon in den ersten Wochen abverkauft. Kurzfristig waren wir deshalb nicht lieferbereit. Seit dem Februar haben wir nun insgesamt drei Sorten

Nämlich?

Eggenstein : In der vorvergangenen Woche wurden unsere Whiskys aus Deutsche-Eiche-Fass und Oloroso-Sherry-Fass abgefüllt. Darin hat er jeweils seinen besonderen Charakter entwickelt. Die fruchtige, weiche Note vom Letztgenannten kommt beispielsweise gerade bei den Damen sehr gut an.

Bald nach der Premiere sollte es fachliche Beurteilungen geben. Wie fallen die aus?

Eggenstein: Ausschließlich positiven. Allein fünf Fachhändler in Berlin und Brandenburg bieten bereits unseren Whisky an. Innerhalb von acht Wochen gelistet zu sein, ist das ein sehr großer Erfolg. Weitere Termine stehen in den nächsten Wochen an. Im Laufe des Jahres planen wir, unseren Whisky von verschieden Fachjurys prämieren zu lassen.

Was kostet diese Bestandsaufnahme?

Eggenstein: Etwa 800 Euro. Es ist allerdings gewiss eine lohnende Investition.

Zuletzt wurde Reklame vor allem auf Messen betrieben ...

Eggenstein: Es gab einen sehr erfolgreichen Auftritt bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Außerdem konnte der Old-Sandhill-Whisky in der renommierten Markthalle 9 in Kreuzberg präsentiert werden. In diesen Tagen stellen wir unseren Whisky schließlich dem Kaufhaus des Westens (KaDeWe) vor.

Im Land Brandenburg gibt es nunmehr vier Whisky-Destillerien. Was sagen die Kollegen zu dem Zuwachs aus dem Hohen Fläming?

Eggenstein: Zumindest sehen wir uns nicht als Konkurrenten. Wir wollen den deutschen Whisky vielmehr zu einem Qualitätsprodukt insgesamt entwickeln. Er braucht sich nicht hinter jenen aus Irland oder Schottenland zu verstecken

Apropos. Wie ist der aktuelle Stand im Namensstreit mit der schottischen Whiskey-Assoziation?

Eggenstein : Nach wie vor steht die Entscheidung des Deutschen Marken- und Patentamtes in München über die Verwendung der ursprünglichen Bezeichnung „Glen Sandhill“ aus. Eine Entscheidung soll uns voraussichtlich in diesem Monat noch mitgeteilt werden.
Interview: René Gaffron.

Von René Gaffron

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