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Bad Belzig: Olsenbande gelingt der Coup

Förderpreis der Stadt Bad Belzig: Olsenbande gelingt der Coup

Der Kulturland Fläming e. V. hat den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis der Kur- und Kreisstadt gewonnen. Er wurde anlässlich des Neujahrsempfangs in der Stein-Therme überreicht. Mit der Aufführung der Komödie „Die Olsenbande knackt Bad Belzig“ war im Sommer auf der Burg Eisenhardt den Enthusiasten um Frank Grünert wohl der bisher größte Coup gelungen.

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Ehre, wem Ehre gebührt: Parlamentschef Ingo Kampf und Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) rahmen Vereinsvize Gustav Horn (2. v. l.) und Frank Grünert, den künstlerischen Leiter des Kulturland Fläming e.V. ein.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. „Mächtig gewaltig!“ So wie sonst in der Regel nur der Plan der Olsenbande ist, war die Freude beim Kulturland Fläming e.V. Denn er hat den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis der Stadt Bad Belzig gewonnen. Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) und Parlamentschef Ingo Kampf (SPD) haben Urkunde und Scheck an den Vizevereinschef Gustav Horn und Schauspieler Frank Grünert überreicht. Mit der Aufführung der Komödie „Die Olsenbande knackt Bad Belzig“ war im Sommer auf der Burg Eisenhardt den Enthusiasten wohl der bisher größte Coup gelungen.

Anlass war einmal mehr der Neujahrsempfang zum Wochenausklang in der Stein-Therme. Das Zeremoniell bietet seit sechs Jahren den Rahmen, jene zu ehren, die mit ihrem Einsatz das Kurwesen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflusst oder/und den Bekanntheitsgrad von Bad Belzig gesteigert haben. Davon gibt es augenscheinlich reichlich. Schließlich hatte die siebenköpfige Jury aus Stadtverordneten aller Fraktionen wie so oft die Qual der Wahl aus diesmal fünf Vorschlägen, die bis Mitte Dezember eingereicht wurden.

Jury hat die Qual der Wahl

Nicht von ungefähr gab es nun eine Neuerung. Erstmals wurden alle Kandidaten mit einer Prämie von 250 Euro honoriert. „So gibt es heute ausschließlich Gewinner“, sagte Christian Kirchner, der den Moderator gab. Der Geschäftsführer der Kurgesellschaft resümierte: „Wir alle können stolz sein, auf derart engagierte Bürger.

Gemeint war unter anderem Ingrid Mundil. Sie hat nach dem Tod von Ehrenbürgerin Thea Labes 2011 die Aufgabe federführend übernommen, sich um das Erbe von Carl Gottlieb Reißiger zu kümmern und unter anderem den Erwerb des Geburtshauses des großen Komponisten durch die Stiftung voran zutreiben. Als Sportverein war der 373 Mitglieder zählende Judoklub 93 im Rennen. Der Ausrichter der Deutschen Meisterschaften für die Ü-30-Alterklassen bei Männern und Frauen hatte im April die Kur- und Kreisstadt bundesweit in den Fokus gerückt.

Das Netzwerk „Gesunde Kinder“ war ebenfalls nominiert. Längst hat es mehr Bedeutung als die Betreuung von Familien mit den bis Dreijährigen erlangt, wie es in der Laudatio hieß. Die Arbeit des Infocafés „Der Winkel“ ist nicht minder präsent. Seit 1998 für die Vermittlung von Grundwerten wie Toleranz und Respekt, Demokratie und Weltoffenheit hat sich das Domizil gerade in den vergangenen Monaten als Treff für die Flüchtlinge und als Stätte der Begegnung etabliert.

Bisherige Preisträger

Erster Preisträger war 2011 der Jugendfanfarenzug Belzig.

Bei der zweiten Auflage wurden die Eheleute Helga und Günter Kästner aus der Kur- und Kreisstadt für ihr Wirken als Chronisten geehrt.

An den Verein „Altes Haus“ in Lütte galt die Anerkennung im Jahr 2013.

Im Jahr wurde darauf wurde der Festverein für die Organisation der 50. Burgfestwoche und des 15. Altstadtsommer gewürdigt.

2015 erhielt Hans-Dieter Irmer, Oldtimer-Restaurator vom Feuerwehrverein Bad Belzig die Auszeichnung.

Frank Grünert ist es Recht, wenn mit dem Preis jene ins Rampenlicht gerückt werden können, die ihm als künstlerischem Leiter von Burgtheater einerseits und Jugendensemble „Strumpfhose“ andererseits den Rücken frei halten. „Das sind insbesondere Christian Hartung, Gustav Horn und Martina Thiele“, nennt er den Vorstand des Trägervereins. Aktuell wird mit dem Nachwuchs für die nächste Premiere in der Studiobühne geprobt. Voraussichtlich am 21. Juni 2017 geht dann der nächste Streich der hiesigen Olsenbande über die Bühne auf dem Wahrzeichen der Kur- und Kreisstadt.

„Am besten wäre es, die Prämie als Bestechungsgeld bei Petrus zu investieren, damit wieder gutes Wetter herrscht“, so Frank Grünert auf die Frage nach der Verwendung des Geldes. Im großen fünfstelligen Etat ist es schnell verbucht. Und zur Sicherheit wird das Geld auch gar nicht erst in einem Panzerschrank zwischen gelagert. So jedenfalls ist der Plan.

Von René Gaffron

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