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Bad Belzig: Weniger Rheuma-Kinder in Reha

Ministerin sagt Unterstützung zu Bad Belzig: Weniger Rheuma-Kinder in Reha

Krankenkassen und Rentenversicherung haben dieses Mal lediglich 76 von 100 Anträgen zur Teilnahme an der Kinder-Rheuma-Reha bewilligt. Die Quote war in den vergangenen Jahren besser gewesen. Das hat Diana Golze (Die Linke) bei ihrem Arbeitsbesuch diese Woche im Reha-Klinkum „Hoher Fläming“ erfahren. Die Ministerin will helfen.

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Diana Golze (rechts) zu Besuch in der Reha-Klinik

Quelle: Foto: Ines Leisegang

Bad Belzig, . Krankenkassen und Rentenversicherung haben dieses Mal lediglich 76 von 100 Anträgen zur Teilnahme an der Rheuma-Kinder-Reha bewilligt. Die Quote war in den vergangenen Jahren besser gewesen. Das hat Diana Golze (Die Linke) bei ihrem Arbeitsbesuch diese Woche im Reha-Klinkum „Hoher Fläming“ erfahren. Die Ministerin für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Familien des Landes Brandenburg sagte daraufhin ihre Unterstützung zu, um möglichst Hindernisse aus dem Weg räumen zu können.

Die Ressortchefin, die bislang nur einmal auf dem Außengelände der Einrichtung am Rand der Kur- und Kreisstadt gewesen war, nutzte die Möglichkeit zu einem Rundgang. Vor allem aber ließ sie sich während des Aufenthalts von Geschäftsführerin Katrin T. Eberhardt und Vertreterinnen der Rheuma-Liga über die 22 Jahre währende Erfolgsgeschichte aus Therapie und Ferienfreizeit für den chronisch kranken Nachwuchs informieren. Ausführungen aus erster Hand gab es von Dagmar Möbius. Die Chefin der Kinderrheumatologie am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus, gilt als „Mutter des Projektes“, das zunächst nur für das Land Brandenburg gedacht war.

Schließlich gab es einen Rundgang, bei dem Diana Golze nicht zuletzt mit den betroffenen Jungen und Mädchen sowie den Medizinern ins Gespräch kam. Bei der Therapie konnte sie sehen, wie eingeschränkt die Kinder teilweise im Alltag sind und welche Schmerzen sie haben. Hartmut Michels hat den Effekt des bundesweit einzigartigen Sommerangebotes hervorgehoben. Der ehemalige Chefarzt des Klinikums Garmisch-Partenkirchen hat – in seinem Ruhestand – erstmals die kleinen Patienten betreut. In zwei Durchgängen zu je drei Wochen haben jeweils 44 bzw. 32 Kinder und Jugendliche auch etwas Entspannung gefunden. Neuerdings gibt es Pferde, die dabei zum Einsatz kommen.

 

Von René Gaffron

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