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Sternenforscher bringt Licht ins Dunkel

Sieben Vorträge im Fläming-Gymnasium Sternenforscher bringt Licht ins Dunkel

Donnerstag wird es nicht nur lehrreich, sondern kurzweilig, in die Schule zu gehen. Denn der Wissenschaftsabend am Fläming-Gymnasium steht auf dem Programm. Insgesamt sieben Vorträge sind angekündigt. Besonders spannend: Sternenforscher Mathias Steinmetz aus Potsdam wird Licht ins Dunkel des Universums bringen.

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Sterne sind seine Materie: Sternenforscher Mathias Steinmetz.
 

Quelle: Michael Hübner

Bad Belzig.  95 Prozent des Universums bestehen aus sogenannter dunkler Materie und dunkler Energie. Über deren Wesen und Eigenschaften kann aktuell nur spekuliert werden. Warum Wissenschaftler dennoch von der Existenz überzeugt sind und versuchen, den Weltraum präzise zu vermessen, will Mathias Steinmetz erklären. Er ist Wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam und versucht im besten Sinne des Wortes etwas Licht in die Materie und seine erhellenden Erkenntnisse an den Mann zu bringen.

Morgen Abend wird es nicht nur besonders lehrreich, sondern obendrein gewiss kurzweilig, in die Schule zu gehen. Denn der Wissenschaftsabend am Fläming-Gymnasium steht auf dem Programm. Er ist Tradition seit 2008. Schüler, Verwandte und Freunde sind geladen, wenn renommierte Experten aus Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaft mit einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Programm aufwarten werden. Das hat jedenfalls hat Schulleiter Bernd Hering versprochen.

Dozenten aus mehr oder weniger nah gelegenen Hochschulen werden alljährlich in die Kur- und Kreisstadt gelotst, um wieder zu ganz unterschiedlichen, meist aktuell bewegenden Themen ihre Vorträge zu halten. Im vergangenen Jahr ließen sich gleich 200 Besucher locken. Da musste in den Bänken zusammengerückt werden.

Dieses Mal gibt es mithin Vorträge von Aschot Manutscharjari (Konrad Adenauer-Stiftung) über die Perspektiven für Syrien, Andrea Johlige (Linke, Landtag Brandenburg) über die Situation der Flüchtlinge hierzulande und Michael Kolkmann (Universität Halle/Wittenberg) zu den US-Präsidentschaftswahlen. Heimvorteil haben Conrad Kopsch und Ursula Schwill. Der Polarforscher aus Bad Belzig wird über seine jüngste Expedition an den Nordpol berichten. Die Dozentin an der TH Brandenburg gibt Einblicke ins Duale Studium mit Theorie und Praxis. Ebenfalls hilfreich: Schmerzbewältigung, wie sie Peter Imming (Universität Halle/Wittenberg) empfiehlt.

info: Sieben populärwissenschaftliche Vorträge am Donnerstag, 17 und 18 Uhr, am Fläming-Gymnasium Bad Belzig .

Von René Gaffron

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