Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Bad Belzig strebt Titelverteidigung an

Kurortenwicklung Bad Belzig strebt Titelverteidigung an

Bad Belzig muss 2019 seinen Titel als Thermalsoleheilbad verteidigen. Was dafür zu tun ist, wird nach der Sommerpause erörtert. Unter dem Aspekt soll nicht zuletzt das touristische Stadtmarketing forciert werden. Die Strategie dafür hat zuletzt noch keine Beschlussreife erlangt.

Voriger Artikel
Löschangriff im Dunkeln
Nächster Artikel
Lütter Verein will Gerätehaus mit Turm kaufen

Bad Belzig will noch mehr Touristen anziehen

Quelle: Maz/Archiv

Bad Belzig. In drei Jahren kommt der Titel „Thermalsoleheilbad“ auf den Prüfstand. Wie das Prädikat dann verteidigt werden kann, soll nach der Sommerpause erörtert werden. Die Ergebnisse der im September oder Oktober geplanten Beratung mit Christian Kirchner, der Mitglied im Landesfachbeirat ist, sollen abgewartet werden, ehe die Stadtväter den Vermarktungsplan für Bad Belzig verabschieden.

Das vor den Ferien vorgelegte 20-Seiten-Papier hat jedenfalls noch keine Beschlussreife erreicht, wie Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) bilanziert hat, Die Bürgermeisterin zog die Vorlage vor der Abstimmung zurück. Im Fachausschuss wie im Parlament galt es zunächst Definitionen zu klären.

Ausschließlich touristische Vermarktung sei das Thema, erfuhr Uta Hohlfeld (die Linke) auf Nachfrage. Externe Unterstützung bei der Erarbeitung der Strategie sei abzuwägen, regte Hendrik Hänig (SPD) an. Zumindest klarere Benennung von Zeiträumen und Budgets für die einzelnen Vorhaben, hatte nicht minder Dietmar Hummel (FDP) gefordert. Ins Detail ging schon Tobias Paul (CDU), nach dessen Einschätzung die Internetpräsenz der Kur- und Kreisstadt dringend übersichtlicher gestaltet werden muss.

Gleichwohl erlangt die Thematik nicht so viel Bedeutung, wie es kurzzeitig in den Debatten der Gremien schien. Rechenschaft in möglichst jeder Hauptausschusssitzung hatte Wolfgang Terp (CDU) gewünscht, halbjährliche Unterrichtung wollte Lothar Lehmann (Freie Wählergemeinschaft) festlegen lassen. Der Aufwand ist knapp abgelehnt worden.

Den Vermarktungsplan hatte Antje Schühlein erarbeitet. Wie sie im Hauptausschuss dargestellt hat, baut das auf drei Jahres ausgerichtete Papier auf den Plan von 2013 bis 2015 auf und sei abgestimmt mit dem Leitbild der Kommune und ihrer Stadtentwicklungsstrategie sowie mit den Vorgaben vom Tourismusverband Fläming und der städtischen Kurgesellschaft. Entworfen ist ein teils ziemlich konkreter Maßnahmenkatalog, der vor allem zur Kurortprofilierung beitragen soll. Denn gleichwohl Uta Hohlfeld kritisierte, dass die Einschätzung nicht durch Zahlen und Fakten belegt sei, gab es wenig Kritik daran, dass die Verwaltung eine mangelnde Identifikation der Einheimischen mit ihrer Kurstadt als Schwäche eingestuft hat, die es zu bewältigen gilt.

Von René Gaffron

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg