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Bad Belzig zeigt Historie des Handwerks

Städtebauförderung Bad Belzig zeigt Historie des Handwerks

Die Historie des Handwerks in Bad Belzig wird jetzt auf vier Informationssäulen in der Straße der Einheit dargestellt. Sie ist am Wochenende von Kathrin Schneider (SPD), Infrastrukturministerin des Landes Brandenburg, eröffnet worden. Sie hat obendrein einen Grund zum Optimismus geliefert, dass wieder Handel und Wandel wie einst im Zentrum herrschen könnte.

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Interessant: Vier neue Informationssäulen berichten über die Entwicklung des Gewerbes in der Kur- und Kreisstadt.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Die Perspektive für die märkischen Innenstädte scheint gar nicht so schlecht. In Zeiten, da mit 3-D-Druckern ganze Häuser hergestellt werden können, werden Gewerbeflächen in den Zentrem vielleicht wieder attraktiv. Zumindest dieser Überlegung sollte sich niemand verschließen. Dafür sprach sich Kathrin Schneider (SPD) am Sonnabend Nachmittag aus. Die Infrastrukturministerin des Landes Brandenburg war in der Kur- und Kreisstadt zu Gast, wo anlässlich des bundesweiten Tag der Städtebauförderung unter großer Anteilnahme der Bürger die aktuelle Freiluft-Ausstellung „Handwerk, Kaufleute und Handel in Bad Belzig“ eröffnet worden ist.

Die Innenstadt Bad Belzigs gilt als Zeugnis wertvolles Zeugnis für die Baukultur. Indes reflektiert gerade die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“, wie es sich für ihre Mitglieder abzeichnet: „Museum oder Zukunftslabor“, lautet die Frage, die sich der kommunale Interessenverbund mit dem Treuenbrietzener Bürgermeister Michael Knape (parteilos) an der Spitze für dieses Jahr stellt.

Historische Gründe für Optimismus

Für den Optimismus gibt es guten Grund. „Denn Handwerk ist immer mit Innovation verbunden“, sagt Ralf Gebuhr. Der Historiker belegte in einem gut besuchten 45-Minuten-Vortrag wie zum einen der technische Fortschritt beispielsweise mithin im hiesigen Ackerbürgerstädtchen dazu führte, dass sich nicht weniger als acht spezielle Mühlenstandorte bildeten. Daneben musste freilich ein Regelwerk geschaffen werden. Beispielsweise damit niemand dem anderen buchstäblich das hierzulande ohnehin knappe Wasser abgräbt.

Davon wird – an der Brücke über den Stadtgraben – auf einer der insgesamt vier Informationssäulen berichtet, welche ab sofort in der Straße der Einheit postiert sind. Diesmal ausgestattet mit kleiner Bank, kann gleich nach dem Studium von Texten und Bildern ein Vergleich mit dem aktuellen Erscheinungsbild gezogen werden, freute sich Hannelore Klabunde-Quast (parteilos). „Wir wollen, dass Sie es genießen“, so die Bürgermeisterin einladend an Einheimische und Gäste.

Bürgermeisterin für Belebung des Marktplatzes

Als Streiterin für die Belebung des Marktplatzes hat sie dank der Ausführungen von Ralf Gebuhr erfahren können, wie die Räte einst das rechtliche Regelwerk aufgebaut haben, um Handel und Wandel zu betreiben _ die Befreiung von Auswärtigen von Sanktionen für das Nichteinhalten der lokalen Bräuche inklusive.

Aktuell ist das Gewerbegebiet samt Umfeld als Wirtschaftsstandort etabliert. Doch mithin gibt es – nicht zum ersten Mal in einer Darstellung der AG „Städte mit Historischen Stadtkernen“ – erwähnt moderne Nutzung im Denkmal. Das „Hofgarten“-Kino ist nicht nur preisgekrönte Stätte der Kommunikation, sondern kann immerhin dank moderner Ausstattung dreidimensionale Filmproduktionen zeigen.

 

Von René Gaffron

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