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Bad Belzig Alle halbe Stunde vom Fläming nach Berlin
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Alle halbe Stunde vom Fläming nach Berlin
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18:58 29.11.2016
Hat die Forderung Erfolg, könnte der Regionalexpress 7 auch am Brücker Bahnhof künftig zweimal pro Stunde je Richtung halten. Quelle: Andreas Koska
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Bad Belzig

Wenn es nach den Vorstellungen des Bad Belziger Abgeordneten Tobias Paul (CDU) geht, müsste die Regionalexpress-Linie halbstündlich zwischen der Kreis- und der Hauptstadt verkehren. Deshalb hat er jetzt alle lokalpolitischen Gremien zwischen Seddin und Wiesenburg aufgerufen, gemeinsam für einen kürzeren Takt auf der Strecke zu kämpfen. „Die Zeit drängt, bis zum 15. Dezember müssten die Stellungnahmen für den neuen Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP) abgegeben werden“, erklärt der Bad Belziger.

Er betont, dass gerade im Berufsverkehr die Züge überfüllt sind und in Richtung Berlin in den Morgenstunden schon ab Brück kaum noch ein Sitzplatz zur Verfügung stehe. Der 26-jährige ist Lehramtsstudent in Potsdam, Aushilfslehrer am Fläming-Gymnasium in Bad Belzig und selbst Pendler. An den Wochenenden drängen sich dann die Radtouristen. „Nicht nur während der Sommermonate ist das Platzangebot aufgrund vieler mitgeführter Fahrrädern erschöpft“, hat er festgestellt.

Mobilitätsstrategie in Arbeit

Das Land Brandenburg will Ende des Jahres die Mobilitätsstrategie bis 2030 und das Nahverkehrskonzept für die kommenden Jahre vorstellen.

Bürger, Verbände und Institutionen konnten ihre Meinung zur Strategie kundtun. Bis zum 31.  August war die Beteiligung online über das Infrastrukturministerium möglich.

Basis war ein Entwurf der Regierung zur Mobilitätsstrategie 2030. Ein Ziel sei es, den Anteil von Rad-, Fuß- und öffentlichem Personennahverkehr zu erhöhen.

Inzwischen hat Paul Gespräche in Wiesenburg und Borkheide geführt sowie Kontakte in Brück aufgenommen. „Einzig aus Beelitz habe ich noch keine Antwort“, berichtet der Bad Belziger Abgeordnete.„Der Michendorfer Bürgermeister, Herr Mirbach, hat Unterstützung signalisiert“, erzählt Tobias Paul über die Reaktion außerhalb des Flämings.

Für den LEP wird er eine Stellungnahme abgeben und im Anhang die Zuschriften aus den Gemeinden beifügen. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Denn es wird derzeit ebenfalls an einem Landes-Nahverkehrsplan 2018-20 gearbeitet. Bis zum Sommer sollen dort Stellungnahmen eingehen.

Gemeinsames Papier der betreffenden Kommunen

„Ich hoffe, dass wir bis dahin eine gemeinsame Entschließung auf den Weg bringen können“, erläutert Paul. Er möchte, dass sich eine Arbeitsgruppe aus maximal drei Vertretern aus jeder Gemeinde zusammenfindet und ein entsprechendes Papier formuliert.

Neben der Taktverdichtung zwischen Bad Belzig und Berlin ist Paul der Erhalt des Bahnhofs Medewitz wichtig. Die Bahn überlegt seit längerem, den Halt zu schließen, da er nach Ansicht des Betreibers nicht genügend genutzt wird. „Kein Wunder“, sagt Paul, „wenn man den Zug hier nur alle zwei Stunden halten lässt, fahren die Leute mit dem Auto nach Wiesenburg und steigen dort in die Bahn“

Medewitzer machen Druck

Daher müsse der Zug dort ebenfalls stündlich halten. Die Einwohner von Medewitz und Umgebung machen sich oft mit Aktionen für den Erhalt der Station stark. „Die Erfolgschancen können durch ein koordiniertes Vorgehen und die Erarbeitung einer gemeinsamen Position gesteigert werden“, sagt Paul.

In Wiesenburg rannte er offene Türen ein. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung bekundete Bürgermeister Marko Beckendorf (Linke), dass die Gemeinde voll hinter der Forderung stehe.

Von Andreas Koska

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