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Amtliche Messtechnik zählt die Autos

Borkwalde Amtliche Messtechnik zählt die Autos

Wahlweise staubig oder schlammig sind die für Borkwalde typischen Buckelpisten. Sie sollen daher ausgebaut werden. Damit es planvoll und preiswert geschieht, ist ein Konzept in Arbeit und das Fahrzeugaufkommen wird gezählt. Mit Messtechnik vom Amt Brück, um Zeit und Geld für Personal zu sparen.

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Unscheinbar: Die Zähleinrichtung an der Ecke Chursachsenstraße/Birkenstraße.

Quelle: Andreas Trunschke

Borkwalde. Mit einer guten Idee unterstützt die Amtsverwaltung die Borkwalder bei der Straßenplanung. Um seine Trassen, die häufig nur bucklige Sandpisten sind, sinnvoll und preiswert ausbauen zu können, benötigt Borkwalde ein Straßen- und Beleuchtungskonzept. Das ist fast fertig, wie jüngst in der Gemeindevertretersitzung berichtet wurde.

Um aber endgültig entscheiden zu können, welche Bauart für welche Straße nötig und geeignet ist, muss man nachweisen, wie viele Autos die jeweilige Straße nutzen. Statt nun aber auf den wenig befahrenen Straßen jeweils Menschen in Position zu bringen und zählen zu lassen, setzt das Amt auf seine Technik zur Geschwindigkeitsmessung. Diese misst nämlich nicht nur die Geschwindigkeit, sondern zählt die vorbeifahrenden Autos.

Der Kasten der betreffenden Kreuzung

Der Kasten der betreffenden Kreuzung.

Quelle: Andreas Trunschke

Deshalb hing der fast unscheinbare, graue Kasten für eine Woche im Kreuzungsbereich Chursachsenstraße/Birkenstraße. Das spart Personalkosten. Außerdem muss niemand in der Winterkälte beansprucht oder gar auf den Einsatz der Zähler bis zum Frühjahr gewartet werden. Wer seinem Auto mehr als die vorgeschriebenen maximalen 30 Kilometer je Stunde zumutet, muss sich dennoch lediglich um seinen fahrbaren Untersatz sorgen.

Die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge werden zwar gemessen, bleiben aber – wie das Amt mitteilt – „weitgehend“ unbeachtet. Weitere Straßen, in denen modellhaft gemessen werden soll, sind die Beethoven-Straße und die Ernst-Thälmann-Straße.

Das Straßenentwicklungskonzept soll die Grundlage für den künftigen Ausbau in der Waldgemeinde bilden. Vor drei Jahren waren drei einzelne Vorhaben durch ein erfolgreiches Bürgerbegehren gestoppt worden. Als Voraussetzung für die Herrichtung der Sandwege wurde daraufhin Jörn Blank vom Ingenieurbüro Aquaplan Stahnsdorf mit der Fachplanung beauftragt.

Das rund 30 Kilometer lange Straßen- und Wegenetz ist auf weniger als einem Drittel befestigt. Es soll für die Zukunft in drei Kategorien eingeteilt werden: Wohnwege, Wohnstraßen und Sammelstraßen. Wobei in die letzte Rubrik ausschließlich die Ernst-Thälmann-Straße zwischen dem Kreisverkehr und Ortsausgang Richtung Kanin sowie die Lehniner Straße fallen sollen. Das Gros der Straßen ist indes als Wohnstraße oder Weg anzusehen.

Von Andreas Trunschke

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