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Bad Belzig Junge Leute auf Tuchfühlung mit Zwölf-Meter-Monstrum
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Junge Leute auf Tuchfühlung mit Zwölf-Meter-Monstrum
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18:15 28.02.2019
Beim Regiobus-Azubi-Tag in Bad Belzig bekamen die Schüler auch gezeigt, wie so ein Bus von unten aussieht. Quelle: Regiobus
Bad Belzig

Einen Bus aus einer sonst unsichtbaren Perspektive, mit geöffneter Motorhaube und per Prüfverfahren mit Diagnosetechnik betrachten – all das war beim Azubi-Tag der Verkehrsgesellschaft Regiobus Potsdam Mittelmark möglich. Jugendliche ab der 9. Klasse waren dazu auf den Betriebshof des Unternehmens in Bad Belzig eingeladen.

„Auch wenn der Zuspruch hätte größer sein können – die Jugendlichen, die das Angebot wahrnahmen, erlebten einen interessanten Einblick in die Welt des ÖPNV“, resümiert Sprecherin Anette Lang.

„Unser Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig begrüßte die Gäste persönlich, bevor sie durch den Betriebshof bis zur Werkstatt geführt wurden.“ Der Höhepunkt des Tages, da seien sich alle einig gewesen, war aber das Fahren eines zwölf Meter-Busses.

Regiobus Potsdam Mittelmark hat zum Azubi-Tag auf den Betriebshof in Bad Belzig eingeladen. Quelle: Regiobus

„Die meisten der Schüler hatten zuvor noch nicht einmal einen Pkw gesteuert, dennoch meisterten sie den Parcours mit dem Fahrschulbus anstandslos und mit kaum einem Unterschied zu den erwachsenen Testfahrern der bisherigen Probierfahrtage bei Regiobus“, sagt Lang weiter.

„Busfahren macht einfach Spaß“, befand am Ende auch Aaron Max Ebmeyer. Das große Fahrzeug einmal im wirklichen Leben steuern zu dürfen, war für ihn ein Erlebnis. Er sei, wie viele der anwesenden Ausbildungsinteressierten, ein Fan des Omnibussimulators „OMSI“, erzählt der Schüler. „Bei diesem PC-Spiel sind bereits im original Regiobus-Design gestaltete Fahrzeuge auf Regiobus-Linien zu finden“, erläutert Anette Lang.

Auch Pilot will vielleicht Bus fahren

Hoang Ngyen hatte sich kurzfristig für den Tag angemeldet. Seine Leidenschaft gehört ebenfalls dem Busfahren – auch wenn der angehende Abiturient eher an einem dualen Studium interessiert ist. „Den ganzen Tag im Büro vor dem Computer sitzen ist doch langweilig“, sagte er. Mit dem Bus dagegen komme man rum und erlebe jeden Tag etwas Neues.

Selbst ein bereits ausgebildeter Pilot nutzte beim Azubi-Tag die Gelegenheit, seinen Platz im Cockpit temporär zu wechseln. Marcus Heinzmann überlegt nun, ob er einen Bus-Führerschein macht, um nebenher auch auf dem Landweg Passagiere sicher von einem Ort zum anderen zu bringen.

Für Aaron Max Ebmeyer war es ein echtes Erlebnis, einmal selbst am Buslenkrad zu sitzen. Quelle: Regiobus

„Strahlende Gesichter und weitere Bewerbungen um die Ausbildungsplätze zum Berufskraftfahrer und zum Kfz-Mechatroniker bei Regiobus waren das Ergebnis des Tages“, sagt Anette Lang. „Eine Wiederholung ist bereits für September auf den Betriebshöfen in Bad Belzig und Stahnsdorf geplant.“

Für dieses Jahr ist der Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze am 8. März.

Von Josephine Mühln

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