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Bad Belzig soll Grundversorgung leisten

Gesundheits-Gespräch im Rathaus Bad Belzig soll Grundversorgung leisten

Für geschlossene Geburtenstation in Bad Belzig gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer. Ministerin Diana Golze hat Bad Belzigs Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast versichert zu prüfen, ob das zur Grundversorgung gehört. Denn Grundversorgung soll in Bad Belzig gewährleistet bleiben.

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Chefarzt Walter Christe in der Bergmann-Klinik Bad Belzig.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Das Ernst-von-Bergmann-Krankenhaus in Bad Belzig soll auch in Zukunft ein Krankenhaus der Grundversorgung sein. Darüber sind sich Bad Belzigs Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast und Landessozialministerin Diana Golze einig. „Nur müssen wir noch klären, was zur Grundversorgung gehört“, sagte Klabunde-Quast der MAZ. Die Bürgermeisterin hatte am Dienstagabend zu einer internen Runde ins Rathaus eingeladen. Neben Golze waren unter anderem Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und der künftige Bürgermeister der Kurstadt, Roland Leisegang, dabei.

Aus dieser Runde gehe sie mit dem guten Gefühl, dass Bad Belzig starke Partner habe. „Frau Golze hat zugesichert zu klären, ob die Frauenheilkunde nicht doch zur Grundversorgung gehört“, sagte Klabunde-Quast. Die Hoffnung auf die Wiedereröffnung einer Geburtsstation habe sie noch lange nicht aufgegeben. Was die Bürgermeisterin verärgert: „Es geht nicht, dass die Notaufnahme Eltern mit Kindern fortschicken.“ Erst in dieser Woche sei es geschehen, dass ein Kind, das gestürzt war, an ein anderes Krankenhaus verwiesen worden sei. „Die Notaufnahme muss jedermann zur Verfügung stehen“, betonte die Bürgermeisterin.

Positiv sei in der Runde gewesen, dass Brandenburgs Stadtoberhaupt die Unterstützung zugesagt habe, wenn weitere Praxen in Bad Belzig von einer Schließung bedroht, berichtete Klabunde-Quast weiter. Mittlerweile befinden sich bereits einige Praxen in der Stadt unter dem Dach des Medizinischen Versorgungszentrums, das zum Städtischen Klinikum Brandenburg an der Havel gehört. Wenn sich für weitere Praxen kein Nachfolger finde, könne das Zentrum auch hier helfen. So werde die medizinische Vielfalt in Bad Belzig gewährleistet.

Fachliche Unterstützung für das Gespräch hatte Klabunde-Quast vom Bad Belziger Bürgerbündnis erhalten. Peter Ledwon hatte im Namen des Bündnisses hatte eine Reihe von Forderungen formuliert, die zur Sprache gekommen seien. Auch Roland Leisegang zeigte sich zufrieden über den Ausgang des Gesprächs.

Von Heiko Hesse

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