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Bad Belzig Das sind die beliebtesten Kindernamen im Hohen Fläming
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Das sind die beliebtesten Kindernamen im Hohen Fläming
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19:01 10.01.2019
Paul-Lennox, Anton, Ben, Liam-Paul, Emma und Sofia haben Spaß in der Bad Belziger Kita „Lindenzwerge.“ Die Vornamen der Kinder sind im Hohen Fläming beliebt. Quelle: André Grossmann
Bad Belzig

 Mathilda und Charlotte sind als Mädchennamen für Kinder in Bad Belzig besonders beliebt. Vier im Jahr 2018 geborene Kinder tragen diesen Namen, dicht gefolgt von Sophie und Sophia. Bei den Jungen führen hingegen Fritz, Jonas und Leonard mit jeweils zwei Namensvergaben die Rangliste an. Auch der finnische Name Taavi ist bei Eltern populär, deshalb wird der Junge in der Kreisstadt auf seinen Namensvetter treffen.

Die Stadt Bad Belzig freut sich über 104 Neugeborene, davon sind 55 Mädchen und 49 Jungen. Die Zahl der Kinder stieg im Vergleich zum Jahr 2017 deutlich an, damals wurden 81 Kinder geboren. Das Licht der Welt erblicken die Kinder mittlerweile in den Geburtskliniken in Brandenburg an der Havel, Potsdam, Berlin, Wittenberg und Zerbst, da es in Bad Belzig keine Geburtenstation mehr gibt.

Dennoch kamen in der Kreisstadt und in ihren Ortsteilen drei Kinder durch eine Hausgeburt zur Welt. Hierbei musste kein Name abgelehnt werden. Dies kann der Fall sein, wenn das Geschlecht des Kindes nicht eindeutig erkennbar wäre, der Name anstößig ist und dieses dadurch sozial benachteiligt würde.

Klassische Namen im Trend

In der Bad Belziger Kita „Lindenzwerge“ toben viele Kinder mit populären Namen. Sie spielen mit der Eisenbahn, rennen und malen, dabei ist auch der vierjährige Ben. Mutter Caroline Kühn beobachtet ihren Sohn und berichtet, wie es zu diesem Namen kam.

„Mein Mann und ich hatten einen Deal. Bei einem Jungen darf er den Namen aussuchen, bei einem Mädchen ich. Ich finde den Namen klasse. Er ist kurz, knapp und einfach zu sprechen“, sagt die Bad Belzigerin. Auch Ben ist stolz. Er zeigt auf sein Namensschild in der Kindertagesstätte und freut sich. Kitaleiterin Dorett Bunzel bemerkt seit einigen Jahren, dass klassische Vornamen wie Anton, Paul und Emma wieder im Trend liegen.

Anton und Emma aus der Bad Belziger Kita „Lindenzwerge“ sind stolz auf ihre Vornamen, die im Hohen Fläming beliebt sind. Quelle: André Großmann

Weniger Neugeborene im Amt Brück

Im Amt Brück sank die Zahl der Neugeborenen. 2017 wurden hier noch die höchsten Geburtenzahlen im Hohen Fläming verzeichnet. Waren es im Jahr 2017 noch 107 Geburten, fiel diese Zahl im letzten Jahr auf 90. Davon wurden 40 Mädchen und 50 Jungen als Erdenbürger begrüßt. Die beliebtesten Vornamen sind dabei Marie und Mia sowie Theo und Connor.

Viele klassische Namen in Treuenbrietzen

In Treuenbrietzen gab es 58 Geburten, hier sind die Mädchen mit 33 in der Überzahl. Dabei entschieden sich die Eltern jeweils zweimal für den Namen Marie, Emma und Ella. Auch alte Namen wie Hermine und ein Gretchen standen hoch im Kurs.

Bei den 25 Jungen gab es keine doppelten Namen, viele kurze Formulierungen wie Ben, Ole, Leon, Fynn, Pepe und klassische Namen wie Ludwig und Otto wurden vergeben. „Eher außergewöhnlich war Pontus“, sagt Kerstin Groth aus dem Treuenbrietzener Bürgerbüro.

Mehrfache Vornamen in Wiesenburg

In der Gemeinde Wiesenburg/Mark leben 25 neue Erdenbürger. Die Jungen sind hier mit 19 Geburten in der Überzahl. Hier geht der Trend immer öfter zu mehrfachen Vornamen.

So nannten Eltern ihre Kinder Kealan Otto, Philip Benedikt, Marcel Tomasz und Lina Michelle. Auch dreifache Vornamen wurden mit Anton Fritz Heinz sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen mit Anouk Ava Malea vergeben.

Der Vorname Bavinder ist bei den Jungen ebenso zu finden wie Mia Sophie bei den Mädchen. In Wiesenburg gab es im Jahr 2018 eine Hausgeburt. Zwillinge gibt es keine, auch Namenswünsche wurden nicht abgelehnt.

Von André Großmann

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