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Bad Belzig „Catchy Tunez“ lieben und spielen Ohrwürmer
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig „Catchy Tunez“ lieben und spielen Ohrwürmer
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10:44 05.01.2017
„Catchy Tunez“ sind Franky Pustlauck (Keyboard, Akustikgitarre), Frank David (Tontechnik) , Anja Resmer (Gesang, Saxophon, Klarinette), Betty David (E-Bass, Kontrabass, Gesang), Bernd Huth (Schlagzeug) und Lukas Roth (Akusikgitarre, E-Gitarre, Cajon, Gesang; von links) Quelle: Johanna Uminski
Borkheide

Als Zuhörer kann man sich nur schwer dagegen wehren, mit den Hüften zu wackeln oder lautstark mitzusingen. Wenn Frontfrau Anja Resmer sensibel und kraftvoll zugleich ins Mikrofon singt, ihre Bandkollegen an ihren Instrumenten in die Tasten, Saiten oder auf die Drums hauen, dann gibt es kein Halten mehr. Die Band „Catchy Tunez“ spielt – wie der englische Name übersetzt sagt – Ohrwürmer. Ihre Songs sind so vielfältig wie ihre Bandmitglieder selbst. Der Sound wird durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumente und den teils mehrstimmigen Background bereichert.

Catchy Tunez sind Frank David, Anja Resmer, Bernd Huth, Franky Pustlauck, Betty David, Lukas Roth und sie kommen aus Borkheide und Potsdam. Gegründet hat sich die Band im Jahre 2007. Jeden Donnerstag treffen sich die Hobbymusiker in Werder an der Have in ihrem 16 Quadratmeter großen Bandraum, durch den sich insgesamt 600 Meter Kabel ziehen.

Fünfter Platz im Publikumsvotum

Die Band „Catchy Tunez“ ist live am 8. September bei den 42. Lehniner Sommermusiken – Rock im Kloster in der Feldscheune zu erleben. Dort stehen die Musiker neben der Band Jon Doschie auf der Bühne.

Catchy Tunez gibt es seit 2007. Seit Januar 2009 ist die heutige Sängerin und Saxofonistin Anja Resmer im Boot.

Voriges Jahr nahm die Band am Wettbewerb „Potsdam on Stage“ teil. Mit ihrem eigenen Song „Won´t be the same“ schafften es die Musiker auf den fünften Platz des Publikumsvotums.

Weitere Informationen zur Band und eine Auswahl an Hörproben gibt es im Internet unter: www.catchy-tunez.de

Von der ursprünglichen Formation der Band sind noch Betty, Frank und Franky geblieben. „Ich bin vom Alter her der Opa in der Band, ein Küken aber bezogen auf die musikalische Karriere“, sagt Bernd. Er ist vor eineinhalb Jahren als Schlagzeuger in die Band dazugekommen. Mit 50 Jahren entschied sich der Potsdamer, das Drumset neu zu entdecken. „Während der Armeezeit habe ich auch schon Schlagzeug gespielt, aber das ist lange her.“ Lukas ist mit seiner E-Gitarre und akustischen Gitarren seit zwei Jahren in der Band. „Ich war vorher neun Jahre im Posaunenchor in Potsdam“, verrät der 22-Jährige.

Mischung aus Rock, Pop, Soul und Funk

Musikalisch vernageln lässt sich die Band nicht so einfach. Es ist eine Mischung aus Rock, Pop, Soul und Funk. Mit „Lebenstrott“ und „Won’t be the same“ haben die Hobbymusiker auch zwei eigene Songs herausgebracht. Inspirationen erhalten die sie aus dem Radio oder spontan bei den Proben. „Wem ein Song nicht gefällt, der kann auch sein Veto einlegen“, sagt Betty. Die 32-Jährige spielt Bass und Kontrabass und singt bei einigen Liedern auch als Frontfrau.

CD-Titel der Band. Quelle: Johanna Uminski

Als 2009 die damalige Sängerin, eine Mitbegründerin der Band, dies verließ, um musikalisch andere Wege zu gehen, schrieben die Mitglieder ein Casting aus. „Die Suche war schlimm“, erinnert sich Frank. Er ist Tontechniker und der „Dieter Bohlen“ der Band. „Ich weiß nicht wie manche darauf kommen, singen zu können“, sagt er aus der Erfahrung der Castings.

Doch dann landete die Band mit Anja doch noch einen Volltreffer. Die gebürtige Eisenhüttenstädterin sang vorher schon in einer Band, kann Klarinette und Saxofon spielen. „Es macht Spaß, mit Musik Gefühle und Inhalte rüberzubringen“, betont die 39-Jährige. Zeitlich sind die Bandmitglieder mit Beruf und Familie sehr eingespannt. „Trotzdem haben wir ziemlich hohe Ansprüche an uns“, erklärt der 52-jährige Frank.

Wöchentliche Proben

Die wöchentlichen Proben in Werder werden daher auch künstlerisch und musikalisch voll ausgenutzt. „Es bringt nicht immer etwas, öfter zu proben“, sagt der Tontechniker. Trotz des straffen Zeitplans hat die Band noch hohe Ziele. „Vier bis fünf Auftritte im Jahr wären schön – das ist immer die Krönung, wenn wir Spaß haben und andere damit erfreuen“, sagt Franky, der musikalische Kopf der Band.

Der 31-Jährige fällt durch seine musikalischen Qualitäten auf – nicht nur an seinem Keyboard, sondern vor allem auch durch das gute Gehör und sein Wissen. „Er hat die Musiktheorie gefressen“, sagt Frontfrau Anja. In diesem Jahr begeht die Band ihr zehnjähriges Bestehen und das wird natürlich auch gefeiert. „Wir fahren für ein Wochenende in ein Ferienhaus nach Thüringen, um aus dem Alltag rauszukommen, nur kreativ zu sein und um vielleicht Neues zu entdecken“, verrät Betty.

Von Johanna Uminski

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