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Die Schluppe in Bad Belzig bleibt namenlos

Straßenbenennung Die Schluppe in Bad Belzig bleibt namenlos

Der Bauausschuss der Stadt Bad Belzig will den Weg zwischen Mauer- und Berliner Straße nicht benennen. Und das Geld für ein Straßenschild sparen. Am Kurpark dagegen soll eine neue Straße „Zur Stein-Therme“ heißen.

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Bürgermeisterin Klabunde-Quast und Tiefbauer Zerbe gaben die sanierte Verbindung, die so genannte Schluppe, kürzlich frei.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Der Zuschauer in der hinteren Reihe nimmt das Votum pragmatisch: „Na, dann sagen wir eben weiter Schluppe dazu“. Der Weg zwischen der Mauer- und der Berliner Straße in Bad Belzig soll offiziell ohne Namen bleiben. Das empfiehlt zumindest der Bauausschuss. In seiner jüngsten Sitzung hat sich das Gremium mit knapper Mehrheit gegen eine Benennung ausgesprochen.

Die Stadtverwaltung hatte die Namensgebung angeregt. „Ein Name macht sich einfach besser nur als von einem Verbindungsweg zwischen der und der Straße zu sprechen“, betonte Bauamtsleiter Christoph Grund. In dieser Frage fand sich auch Name. Er habe in Erfahrung gebracht, dass an diesem Weg einst die Werkstätten von zwei Seilern lagen, berichtete der CDU-Stadtverordnete Wolfgang Terp. Deshalb sei Vorschlag: Seilergasse. Der SPD-Abgeordnete Werner Sperfeld pflichtete bei. „Davon hatte ich auch schon gehört.“

Keine Zustimmung für „Seilergasse“

Ingo Kampf (SPD) hält diesen Akt für überflüssig. „Die 160 Euro für das Straßenschild könnten wir sparen oder für andere Zwecke ausgeben.“ Sein Argument: Der Weg hat keine Anlieger, ein Straßenname hätte allein deshalb keine Relevanz. Der Vorschlag „Seilergasse“ bekam nur fünf Ja-Stimmen. Fünf Abgeordnete senkten den Daumen, einer enthielt sich – also abgelehnt.

Postwendend folgte aus dem Reihen der Abgeordneten der Antrag, der Verbindung, die im Volksmund Schluppe heißt, überhaupt keinen Namen zu geben. Dieser Anregung folgten mit sieben Stadtverordneten eine deutliche Mehrheit. Das letzte Wort hat die Stadtverordnetenversammlung, die darüber vermutlich im Dezember entscheidet.

Einstimmig hingegen fiel das Votum für eine neue Straße aus, die im Baugebiet Brandenburger Straße unweit des Kurparkes entstanden. „Zur Stein-Therme“, warf der Abgeordnete Sperfeld als Namensvorschlag in die Runde. Nun war es an CDU-Mann Terp, ihm zuzustimmen. Die übrigen neun stimmberechtigten Ausschussmitglieder folgten.

Von Heiko Hesse

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