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Bad Belzig Frauen sollen mehr Einfluss erhalten
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Frauen sollen mehr Einfluss erhalten
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11:19 14.06.2018
Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, berät mit den kommunalen Kolleginnen. Quelle: Julian Stähle
Kuhlowitz

Die Jahresklausur der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten findet im Hohen Fläming statt. Zwei Tage lang, am Mittwoch und Donnerstag, kommen die Frauen im Paulinen-Hof Kuhlowitz zusammen. Quasi in der Rolle der Gastgeberin ist Ines Gräser vom Integrationsbüro des Kreises Potsdam-Mittelmark. Theresa Pauli, die Beauftragte selbst, weilt noch zwei Monate im Erziehungsurlaub. Nach wie vor hierzulande nicht abschließend beschlossen ist die formelle Stellvertreterfrage. Genau um diese Stärkung geht es unter anderem bei der Zusammenkunft am Mittwoch und Donnerstag vor den Toren der Kur- und Kreisstadt.

Mindestausstattung gefordert

„Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, wie sie in Städten, Gemeinden und Kreisen mit mehr als 30 000 Einwohnern zu bestellen sind, stellen das Fundament der Gleichstellungspolitik in der Mark Brandenburg dar“, sagt Monika von der Lippe.

Die Landesbeauftragte spricht sich für eine landeseinheitliche finanzielle Mindestausstattung aus. Schließlich sieht von der Lippe in den Kolleginnen nicht zuletzt jene Aktivistinnen, die vor Ort praktische Hilfe leisten und immer wieder auf Probleme hinweisen.

Mitwirkung in der Politik erwünscht

Nicht zuletzt soll überlegt werden, wie es gelingen kann den Frauen neben Beruf und Familie die Mitwirkung an der Politik zu ermöglichen. Denn unter anderem stehen nächstes Jahr die Wahlen zum Landtag Brandenburg sowie zu den Kommunalparlamenten auf der Tagesordnung. Als Referentinnen konnten Helga Lukoschat von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin sowie die Politikwissenschaftlerin Dorothee Beck gewonnen werden.

Von René Gaffron

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