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Bad Belzig Graffiti: 200 Euro für Hinweise auf Täter
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Graffiti: 200 Euro für Hinweise auf Täter
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16:39 05.01.2017
Schmierereien am Sonnenstudio - Betreiber Gerald Giese ist sauer. Quelle: Danilo Hafer
Bad Belzig

Gerald Giese ist sauer. An vier Stellen haben Unbekannte die Fassade seines Sonnenstudios und der Spielhalle am Ortseingang von Bad Belzig mit Farbe beschmiert. „Die ersten Schmierereien habe ich vor gut 14 Tagen entdeckt“, sagt der 54-Jährige. In der Silvesternacht haben die Täter erneut zugeschlagen. Zwei Buchstaben, ein H und ein Q, jeder gut 2 Meter breit, prangen nun an der Rückseite des Gebäudes. „Das ist eine Sauerei“, sagt Gerald Giese. Neben dem Sonnenstudio waren noch weitere Gebäude im Stadtgebiet betroffen, darunter auch der Bahnhof. „Häufig sieht man die gleiche Handschrift, das fällt auf“, sagt Giese.

Die Häufung derartiger Fälle konnte von der Polizei indes noch nicht bestätigt werden. Gerald Giese ärgern die neuen Beschädigungen besonders, da er das Gebäude erst im Sommer selbst gestrichen hat. Dabei habe er bereits eine besondere Farbe genutzt, die etwas widerstandsfähiger gegen Graffiti sein soll. „Wie gut die Wand dann aber letztlich gereinigt werden kann, wird sich erst noch zeigen.“ Im Zweifel müsse er die Wand erneut streichen – keine guten Aussichten. „Die Spezialfarbe ist sehr teuer, das können wir uns im Moment nicht leisten.“

Auch Stadtwerke haben Belohnung ausgesetzt

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat Giese eine Belohnung in Höhe von 200 Euro ausgelobt. „Die Täter fühlen sich einfach zu sicher“, sagt er. Ingo Krugmann von den Stadtwerken Bad Belzig glaubt nicht, dass diese Belohnung irgendetwas bringt. „200 Euro sind zu wenig, da wird niemand etwas sagen“, meinz Krugmann. Die Stadtwerke haben vor gut einem Jahr selbst eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro geboten, da sie mehrfach Opfer von Schmierereien geworden sind. „Wir haben nicht einen Hinweis erhalten.“

Die Beschädigungen gingen weiter. Einer der beliebtesten Orte für Schmierereien bleibe der Bahnhof. „Hier wurden schon Fensterscheiben zerkratzt, Bänke angekokelt und die Wände mehrfach mit Farbe beschmiert“, sagt Krugmann. Besonders auf der Klinkerfassade sei die aggressive Sprühfarbe nur schwer zu entfernen.

„Man muss den Täter auf frischer Tat ertappen.“

Der jüngste Fall: „Am Freitag vor Silvester wurden am Bahnhof wieder die Schaukästen beschmiert.“ Bei jedem Fall geben die Stadtwerke eine Anzeige bei der Polizei auf. Wie viele es inzwischen schon sind, kann Ingo Krugmann nicht mehr zählen. Aufgeklärt wurde seines Wissens nicht ein einziger Fall. „Das Problem ist, dass man die Täter auf frischer Tat ertappen muss, sonst kann man ihnen nichts nachweisen.“

Doch die Spuren scheinen deutlich. In der Stadt entdecke Ingo Krugmann immer mehr Schmierereien. „Kürzlich habe ich im Klinkengrund gesehen, dass dort viele der sanierten Wohnblöcke beschmiert wurden.“ Grundsätzliche habe er nicht einmal etwas gegen Graffiti. „Wenn die Sachen wenigsten gut aussehen würden, wäre das ja was anderes, aber es ist ja immer nur ein Gekrakel“, gibt Krugmann zu verstehen.

Hinweise gehen an die Polizei unter 03381/5600.

Von Danilo Hafer

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