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Grundschule Wiesenburg muss saniert werden

Förderantrag gestellt Grundschule Wiesenburg muss saniert werden

Die schrittweise Sanierung der Wiesenburger Grundschule „Am Schlosspark“ soll weitergehen. Die Südfassade ist hergerichtet, Brandschutzauflagen sind erfüllt. Dennoch wird dieses Jahr nicht wie erhofft gebaut. Denn die Kommune hatte ihr Vorhaben etwas zu groß kalkuliert.

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Die Hofseite der Wiesenburger Schule ist ein Sanierungsfall.

Quelle: René Gaffrpn

Wiesenburg. Vorne hui, hinten pfui – Die Grundschule „Am Schlosspark“ hat auf jeden Fall noch einigen Sanierungsbedarf, der vom Hof aus gesehen buchstäblich ins Auge fällt. Deshalb hofft die Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark auf Unterstützung aus dem Leader-Programm der Europäischen Union. Für den laut aktueller Kostenschätzung 330 000 Euro teuren nächsten Bauabschnitt wird ein 75-Prozent-Förderung aus dem Fonds erhofft.

Nur dann kann mit die dringend nötige Modernisierung und Instandsetzung begonnen werden. Die Parlamentarier ihrerseits wollen indes 82 000 Euro im eigenen Etat für 2017 einplanen. Das haben sie in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen und hoffen, dass die Kommunalaufsicht die Ausgabe im Fall des Falles genehmigt.

Bundes-Geld für die Vorderseite

Zur Erinnerung: In den vergangenen fünf Jahren sind vor allem Auflagen des Brandschutzes im Gebäude realisiert worden. Im Jahre 2010 war mit Geld aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung die energetischen Sanierung des in den 70er-Jahren errichteten Gebäudes vom Typ Erfurt begonnen worden – ausschließlich an der nun farbenfroh gestalteten Front zur Parkstraße hin.

Jetzt wird indes angestrebt, mit Ausnahme der Nordfassade, die ein dritter Bauabschnitt sein wird, die Fenster zum Hof hin zu erneuern, Außentüren zu tauschen sowie ein Wärmedämmverbundsystem zu montieren, korrekter Dachanschluss inklusive. Putzarbeiten schließen sich dann an, wie es in der Vorlage für die Abgeordneten heißt.

Der Plan steht schon lange fest

Jene hatten sich längst für die Umsetzung des Vorhabens in diesem Jahr ausgesprochen. Doch zum einen hatte die Gemeinde Wiesenburg/Mark ihrerseits keinen ausgeglichenen Haushalt, der Investitionen gerechtfertigt hätte. Zum anderen konnte die Lokale Aktionsgruppe Fläming/Havel ihre zwingend notwendige Fürsprache nicht geben.

Denn ihr Jahresbudget ist auf etwa fünf Millionen Euro begrenzt und wäre seinerzeit von einen Antragsteller zu sehr belastet worden, wie der Wiesenburger Bürgermeister Marco Beckendorf (Linke) einräumt. Deshalb wurde jetzt in mehrer Abschnitte unterteilt. Eile ist dennoch geboten, denn die Förderperiode endet 2020. Und bis dahin soll noch der Abschluss geschafft werden.

Dass es sachlich nichts dagegen einzuwenden gibt, da ist sich der Bürgermeister gewiss. Der Erhalt des Grundschulstandortes ist schließlich unumstrittenes Entwicklungsziel der 4300-Einwohner-Gemeinde. Momentan werden dort 158 Jungen und Mädchen von 14 Lehrkräften unterrichtet.

Von René Gaffron

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