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Hut ab – für Frauenselbsthilfe nach Krebs

Bad Belzig Hut ab – für Frauenselbsthilfe nach Krebs

Mehr als 70 Bad Belziger haben am Sonnabend mittag vor dem Rathaus der Kur- und Kreisstadt ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Sie zogen symbolisch den Hut für die Betroffenen, die ihr Schicksal meistern und anderen noch helfen. Die Damen scheuen sich nicht, sich in Szene zu setzen, wie sie wieder einmal bewiesen haben.

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Aktion der Frauenselbsthilfe nach Krebs am Rathaus Bad Belzig. Respekt von Nadine Vollroth.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. „Ich arbeite selbst in der Pflege und weiß, wie wichtig ehrenamtliche Unterstützung ist“, sagt Brigitte Dähne. Sie muss sich also nicht lange bitten lassen, greift zum Hut, lüftet die Kopfbedeckung und lässt sich dabei fotografieren. Die Aktion ist gedacht, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen mit den Betroffenen, die dann für andere einstehen. Bundesweit entstehen solche Schnappschüsse im Auftrag der seit 40 Jahren tätigen Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Sie sollen später beim Bundeskongress in Magdeburg in einer Endlosschleife zu sehen sein. In Bad Belzig und Umgebung ist die 35 Mitglieder zählende Gruppe als Aktivposten durchaus bekannt. „Das kommt uns zu Gute, hier kommen die Menschen schneller miteinander ins Gespräch“, weiß Uta Büchner die Vorteile der Kleinstadt zu schätzen. In Brandenburg an der Havel hat die Organisation unlängst ihre Präsenz mangels Nachfrage geschlossen.

Dabei geht es bei der Arbeit mit den Erkrankten und deren Angehörigen um viel Fingerspitzengefühl. Wenn jedoch Bedarf besteht, auf Probleme aufmerksam zu machen, wissen sich die Damen in Szene zu setzen. Pinke Schuhe für die Mahnung zur Prävention oder grüne Hüte, um die Geste des Respekts mit der Farbe der Hoffnung zu verbinden.

„Ich kenne die Geschichte und Beweggründe von Uta Büchners Einsatz“, sagt Nadine Vollroth. Für die Arbeitskollegin aus dem Hort der Geschwister-Scholl-Grundschule war es Ehrensache am Sonnabend mittag extra vor dem Rathaus vorbeizuschauen. Und ihr Freund Peter Smelinski ließ sich ebenfalls ablichten. „Chapeau“ sagten auf diese Weise insgesamt etwa 70 Leute in zwei Stunden.

Von René Gaffron

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