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Bad Belzig Keine Entlastung für RE7-Pendler: Mehr Züge erst ab Frühjahr 2019
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Keine Entlastung für RE7-Pendler: Mehr Züge erst ab Frühjahr 2019
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18:20 27.11.2018
Ein Regionalzug der Linie RE7 – für Pendler gibt es hier erst im kommenden Sommer etwas Entspannung. Quelle: Christian Zielke
Mittelmark

Die Pendler aus dem Hohen Fläming werden noch gut ein halbes Jahr die drangvolle Enge in der Regionalbahnexpresslinie RE7 in Kauf nehmen müssen. Die erhoffte Entspannung wird erst im zweiten Quartal 2019 erfolgen. „Dann haben die Fahrgäste der Regionalexpresslinie RE7 erheblich mehr Sitzplätze zur Verfügung“, teilt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit.

Pendler aus dem Fläming müssen weiter warten

„Mit dem Fahrplanwechsel 2018 steigen wir in die erste Stufe der Umsetzung des neuen Landesnahverkehrsplans ein. Mehr Züge und mehr Angebote werden spürbare Verbesserungen in die Region bringen“, freut sich Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD). In hiesigen Gefilden greifen diese jedoch nicht zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember, sondern erst deutlich später zum 1. April 2019.

>>LESEN SIE AUCH: Überfüllte Züge – im RE7 herrscht dicke Luft

Dann wird sich allerdings einiges verändern: Von Montag bis Freitag erhöht sich die Zahl der Sitzplätze von aktuell 300 auf 460, beim zusätzlichen Zug um 6.22 Uhr von Bad Belzig nach Berlin sogar von 320 auf etwa 460 Sitzplätze. Von Montag bis Donnerstag fährt zudem ein Zusatzzug mit etwa 460 Plätzen gegen 16.30 Uhr von Berlin nach Bad Belzig. Am Wochenende wird ein weiterer Ausflugszug angeboten: Er fährt gegen 10.30 Uhr ab Berlin und um 17.08 Uhr ab Bad Belzig zurück in Richtung Hauptstadt.

Forderung nach Taktverdichtung gibt es schon lange

Der Wochenendzug dürfte die Tages- und Radtouristen freuen. Denn mit einem Fahrrad war es bislang kaum möglich, am Samstag- oder Sonntagnachmittag in den Zug zu gelangen. „Wenn diese Verstärkung erst im Frühjahr mit dem Beginn der Radsaison kommt, ist das okay. Wir haben sie schon lange gefordert“, heißt es in einer Stellungnahme des Tourismusvereins Zauche-Fläming mit Sitz in Brück.

Die Geschäftsführerin des VBB, Susanne Henckel, spricht von einer um 53 Prozent erhöhten Platzzahl. Jetzt bleibt abzuwarten, wann die Bahn damit loslegt. Voraussetzung ist dann aber auch, dass die Fahrzeuge tatsächlich zur Verfügung stehen und nicht in den Werkstätten auf eine Reparatur oder Inspektion warten und der Krankheitsstand der Triebwagenführer nicht steigt. Das waren bislang die Gründe für Ausfälle und verkürzte Relationen über die die Fahrgästen seit längerem klagen.

Von Andreas Koska

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