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Kindertagesstätten ausgezeichnet für gute Betreuung

Treuenbrietzen/Bad Belzig Kindertagesstätten ausgezeichnet für gute Betreuung

Für ihre gute Struktur und Betreuung haben acht Kindereinrichtungen in Potsdam- Mittelmark jetzt ein Qualitätssiegel erhalten. Nach einer Bewertung externer Gutachter erhielten auch drei Häuser in Treuenbrietzen und Bad Belzig jetzt die Würdigung. Sie erfüllen die vom Kreis selbst gesetzten Qualitätsstandards.

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In der Kita „Anne Frank“ in Treuenbrietzen dürfen sich Kinder jetzt mit Qualitätssiegel wohlfühlen.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Ausgewählte Kindertagesstätten in Potsdam-Mittelmark arbeiten erfolgreich nach Standards, die der Landkreis vor gut acht Jahren für eine gute Betreuung aufgestellt hat. Dafür gab es jetzt Urkunden und Qualitätssiegel. Beim Auswertungsverfahren hatten externe Gutachter auch die Treuenbrietzener Tagesstätten „Anne Frank“ und „Spielkiste“ sowie in Bad Belzig die Kita im Kinder- und Familienzentrum des Wir-Vereins genauer unter die Lupe genommen. Die Prüfer waren von der Betreuungsqualität überzeugt und reichten daher nun die Zertifikate aus.

Neben den drei Häusern aus dem Hohen Fläming erhielten vier Beelitzer Tagesstätten sowie ein Hort in Geltow die Qualitätsplakette. Jeweils zwei Tage lang waren die Kita-Experten des Berliner Unternehmens „Ektimo“ im Herbst in den Einrichtungen unterwegs. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf solche Evaluationsverfahren. Vor Ort wurde mit Eltern, Erziehern und Leiterinnen gesprochen, der Alltag wurde in Augenschein genommen und die Dokumentationen der kindlichen Entwicklung analysiert.

Umfangreicher Bewertungsbogen

In dem 165 Punkte umfassenden Bewertungsbogen für die Qualitätsstandards, die der Kreis 2009 beschlossen hatte, geht es neben Ausstattung, Raumgrößen, Konzept und Angebot vor allem um den Umgang miteinander. Entwicklungsförderung und die Vernetzung von Eltern und Personal mit dem Träger des Hauses sowie Behörden werden analysiert. Die Evaluierung ist laut Fachdienstleiter Bodo Rudolph freiwillig. Einrichtungen, die sich vom Kreis beraten lassen, werden jedoch dazu verpflichtet, sich im folgenden Jahr begutachten zu lassen. Sonst fließt aus der Kreisverwaltung für das Qualitätsmanagement kein Geld mehr.

„Die Standards sind aber nur die eine Seite, es geht immer auch um das menschliche Gefühl“, sagt Jugendamtsleiter Rudolph. Und das sei offenbar in allen Einrichtungen gut gewesen, die „Erziehungspartnerschaft“ zwischen Eltern, Kita und Träger funktioniere.

Vielseitige Kita-Landschaft

Die Kita-Landschaft zwischen Havel und Hohem Fläming sei zwar sehr vielseitig, so Rudolph weiter. Aber mittlerweile erkenne er in jeder Tagesstätte eine Entwicklung: „Die Partizipation der Eltern wird gestärkt, ältere Erzieherinnen denken um und lassen auch die jüngeren mitbestimmen. Und die Kinder sind dadurch viel selbstbewusster geworden“, so Rudolph.

Derzeit gibt es im Landkreis rund 135 Tagesstätten und Horte mit mehr als 1000 Erziehern.

Von Thomas Wachs

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