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Bad Belzig Künstlerinnen zufrieden mit dem Galerieladen in Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Künstlerinnen zufrieden mit dem Galerieladen in Bad Belzig
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15:43 11.02.2019
Marion Berendt (l.) und Alma Fichtner haben sich mit ihrem Galerieladen in Bad Belzig einen lang gehegten Traum erfüllt. Quelle: Josephine Mühln
Bad Belzig

 Als ein Reich der schönen Dinge bezeichnen Alma Barbara Fichtner und Marion Berendt ihren GalerieladenHändewerke“ in Bad Belzig. „Es ist ein Ort, den viele Menschen gerne besuchen und Geschenke für sich selbst und ihre Lieben finden“, sagen die beiden Inhaberinnen. Vor einem Jahr haben sie sich mit der Eröffnung in der Straße der Einheit einen lange gehegten Wunsch erfüllt – und fühlen sich mittlerweile angekommen.

„Wir sind ohne Erwartungen gestartet und es ist uns in den vergangenen Monaten gut ergangen“, sagt Marion Berendt. „Wir haben viele Ideen akquirieren können und bekommen viele Komplimente, die uns zusätzlich motivieren.“ Drei Vernissagen haben 2018 im Laden stattgefunden.

Gute Lage ist ein Vorteil

„Wenn wir neue Händewerke von mehreren Kunstschaffenden organisieren konnten, luden wir zur Vernissage ein und feierten das mit Livemusik und Kaffee“ erzählt Alma Fichtner. „Da war der kleine Laden oft rammelvoll“, erinnert sie sich lachend.

Die Wiesenburger Möbelbauerin und ihre Geschäftspartnerin schätzen nach wie vor die gute Lage – und wünschen sich für die Zukunft, dass noch mehr Menschen den Weg zu ihnen finden.

Hier mehr über die Künstlerin Alma Fichtner und ihr Engagement

„Dass die Wertschätzung dafür steigt, dass wir schöne Dinge von weit her und aus dem Fläming hier zusammentragen“, sagt Marion Berendt. „Und dass Geschenke hier bei uns gekauft werden und nicht im Netz“, ergänzt Alma Fichtner.

Große Bandbreite an Künstlern

Die Bandbreite der Künstler, mit denen die Frauen zusammenarbeiten, ist groß. Insgesamt 28 Künstler und Kunsthandwerker bieten ihre Werke aktuell im Galerieladen an. Darunter auch Glasschmuck von Ree Mack aus Borne oder Schmuck aus Leder von Ingrid Georgi aus Mahlsdorf und Schmuck aus Silber und Halbedelsteinen von Anne Frenzel aus Bogota in Kolumbien.

„Besonders hervorheben möchte ich auch die Keramik von Christine Kleeberg und Theresa König aus Dresden und die erotisch sinnliche Malerei – Acryl auf Pappe – von Katharina Kretschmer“, sagt Alma Fichtner.

Nächste Vernissage für März geplant

Zu den neuen „Händewerken“, wie sie ihre Produkte nennen, kommen Marion Berendt und Alma Fichtner über Märkte, auf denen sie etwas entdecken und dann mit den Künstlern ins Gespräch kommen. Auch fragen Künstler mittlerweile immer häufiger von selbst an, ob sie ihre Sachen im Galerieladen anbieten können.

Ihre nächste Vernissage planen die Frauen für März, Marion Berendt arbeitet aktuell an der neuen Kollektion für das Frühjahr. Auch eine Modenschau zum Bad Belziger Altstadtsommer soll es wieder geben und natürlich ist der „Händewerke“-Laden fester Bestandteil des Kunstbummels.

Zwei neue Spiele entwickelt

Alma Fichtner hat in den vergangenen Monaten zudem zwei neue Spiele entwickelt, die vom Prinzip her wie Memory funktionieren. Bei „Mathory“ besteht ein zu findendes Paar aus einer Rechenaufgabe und dem richtigen Ergebnis. Auf quadratischen Holzplättchen stehen schön geformte Zahlen, mit denen das Lernen auf verschiedenem Niveau Spaß machen darf. Alle vier Grundrechenarten werden bedient.

„Ich könnte mir den Einsatz gleichermaßen für Schulkinder und Senioren vorstellen – zum Beispiel auch als eine Art Gedächtnistraining“, erläutert Alma Fichtner. „Für mich steht die Idee auch für ein schöneres und erleichtertes Lernen – statt reiner Abfrage.“

Spielerisches Miteinander fördern

Das Prinzip des zweiten Spiels „Wortum“ besteht „im Trennen und Verwirbeln von zusammengesetzten Substantiven. Das Aufdecken der Paare sorgt für Gelächter und gemeinsam wird entschieden, ob das neu kreierte Substantiv taugt oder zurück gelegt werden sollte“, erläutert Alma Fichtner ihre Spielidee.

„Ich will den Kampf aus dem Spiel nehmen und wünsche mir ein spielerisches Miteinander.“ Aktuell sucht die Künstlerin nach einer sinnvollen Methode zur Kleinserien-Produktion, später sollen beide Spiele auch im Laden angeboten werden.

Von Josephine Mühln

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