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Bad Belzig Linke stellen ihre Kandidaten auf
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Linke stellen ihre Kandidaten auf
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08:40 12.03.2019
Claudia Wipfli, Heike Kretschmer, Helmut Peltret, Angela Heyer, Bill Nickl und Olaf Präger (von links) wollen für die Linken in die Stadtverordnetenversammlung Bad Belzig einziehen. Quelle: Privat
Bad Belzig, Wiesenburg

„Gemeinsam für die Zukunft unserer Stadt – eine Kurstadt für alle“- so lautet das Motto, mit dem die Linken um Zuspruch für die Stadtverordnetenversammlung Bad Belzig werben. In der vergangenen Woche haben sie sechs Kandidaten auf die Liste gesetzt. Allen voran Angela Heyer, die bereits ein Mandat hat. Dazu bekannte Namen wie Olaf Präger, Heike Kretschmer, und Helmut Peltret, sowie Werner „Bill“ Nickl und Claudia Wipfli als Neulinge.

Nicht mehr dabei ist Jens Gruszka. Der 41-Jährige möchte sich nach zehnjähriger Mitarbeit im Parlament eine Auszeit gönnen und hat auf eine Kandidatur verzichtet. Indes bleibt er der Partei verbunden, wie er der MAZ sagte.

Distanz zur Regierung

Programmatisch haben die Genossen und Sympathisanten eine globale Priorität gesetzt. „Es ist die Erhaltung des Friedens!“, sagt Bill Nickl. Er und seiner Mitstreiter gehen zum einen ausdrücklich auf Distanz zur Außenpolitik der Bundesregierung und zum anderen richten sie das Augenmerk auf das Gedenken für die Opfer des Faschismus, von Neofaschismus und Krieg.

Bad Belzig muss Kreisstadt bleiben und die Arbeitsplätze in der Kreisverwaltung müssen im bisherigen Umfang erhalten werden“, ist in der Erklärung weiter zu lesen. Die wirtschaftliche Situation in Bad Belzig und Umgebung solle stabilisiert und entwickelt werden. „Wir wollen, dass öffentliche Einrichtungen im Freizeit- und Tourismusbereich bestehen bleiben und weiter ausgebaut werden“, so die Linken. Ganz konkret werden Fahrradwege, zum Beispiel zwischen Bad Belzig und Preußnitz, gefordert.

Nicht zuletzt soll die schrittweise Umsetzung des von den Linken mit beschlossenen Energiekonzeptes realisiert werden. Ökologische und soziale Aspekte sind bei allen Entscheidungen zu beachten. „Wir unterstützen die Einführung moderner, umweltschonender Technologien, insbesondere bei den Stadtwerken“, heißt es abschließend.

Sextett in Wiesenburg/Mark

Drei Frauen und drei Männer bewerben sich auf der Liste Die Linke für einen Platz in der Gemeindevertretung Wiesenburg Mark. An der Spitze stehen Daniela Rabinowitsch und Norbert Hesse aus Wiesenburg, die bereits in der zu Ende gehenden Legislaturperiode dabei sind. Ihnen folgen Astrit Rabinowitsch aus Wiesenburg, Matthias Mursall aus Klepzig, Kai Sieber aus Schmerwitz und Doreen Selent aus Wiesenburg. Sie alle kandidieren erstmals für die Gemeindevertretung Wiesenburg Mark.

Neuling in Jeserig/Fläming

Norbert Hesse und Daniela Rabinowitsch stehen zu dem auch für den Ortsbeirat Wiesenburg zur Wahl. Gleiches gilt für Matthias Mursall für den Ortsbeirat Klepzig. Ebenfalls erstmalig kandidiert Manfred Rabinowitsch in Jeserig/Fläming für den Ortsbeirat.

Wie aus einer Erklärung der Basisorganisation hervorgeht, hätten alle Nominierten bekundet, sich im Fall der Wahl „unter Einbeziehung der Einwohner für die weitere Gestaltung und Entwicklung einer lebenswerten und liebenswerten Kommune für Jung und Alt zu engagieren.“

Von René Gaffron

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