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Naturschützer sammeln Müll aus Belziger Bach

Einsatz für die Umwelt Naturschützer sammeln Müll aus Belziger Bach

Säckeweise Müll hat der Naturschutzbund-Regionalverband „Hoher Fläming/Planetal“ binnen zwei Stunden am Wochenende aus dem Belziger Bach geholt. Anlass war eigentlich eine Küstenschutzaktion. Doch dieses Anliegen muss schon im Binnenland verfolgt werden, sagen die Protagonisten.

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Alexandra, Christiane und Katharina Schröder (v. l.) sammeln Müll am Belziger Bach.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Säckeweise haben die Mitglieder des Naturschutzbund-Regionalverbandes „Hoher Fläming/Planetal“ am Wochenende den Müll von den Ufern des Belziger Baches abtransportiert. „Die Kur- und Kreisstadt wirkt auf den ersten Blick sauber“, sagt Uwe Stahn. „Dem ist leider nicht so“, wie der Vorsitzende ahnte und schließlich bestätigt bekam.

Anlass für den zweistündigen Arbeitseinsatz war die alljährlich im Herbst laufende Initiative zur Küstenreinigung. „Doch wollen wir deutlich machen, dass es die mithin fließende Gewässer sind, die schon Plastik, Glas und anderes mehr aufnehmen und ins Meer transportieren“, sagt Lars Friman.

Lars Friman zeigt Müll aus dem Belziger Bach

Lars Friman zeigt Müll aus dem Belziger Bach.

Quelle: René Gaffron

Der in Bad Belzig lebende Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes berichtete, wie vorige Woche die Taucher im Berliner Landwehrkanal ebenfalls diese traurige Erkenntnis zu Tage förderten. In Bad Belzig erhielten er und seine zwei Hand voll Mitstreiter Hilfe von der Stadtverwaltung. Sie hat die Abfuhr des Mülls übernommen.

„Wir hätten uns noch mehr Beteiligung erhofft, vor allem von Kindern“, sagte der Organisator. Denn der Nachwuchs sei es oft, der beispielsweise gedankenlos auf dem Schulweg etwas fallen lässt; der aber mithin sieht, wie mit überschaubarem Aufwand ein großer Effekt erzielt werden kann. Ihre Töchter mit dabei hatte Christiane Schröder. Die Geschäftsführerin des Naturschutzbund-Landesverbandes wohnt in Brück und das Trio hatte schon bald einen Eimer voll. Alles wurde schließlich auf dem Parkplatz neben dem Netto-Markt in der Niemegker Straße platziert, so dass ein jeder sehen konnte, was zusammengetragen und davor offenbar weggeworfen wurde.

Von René Gaffron

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