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Quartiersmanager wird gesucht

Bad Belzig Quartiersmanager wird gesucht

Dank Förderung aus dem Programm „Soziale Stadt“ kann Bad Belzig einen Quartiersmanager beschäftigen. Er soll sich für 25 000 Euro im Jahr um das soziale Miteinander im Wohngebiet Klinkengrund kümmern. Doch erst einmal streiten die Stadtväter, wie derjenige ermittelt wird, der den Auftrag für zehn Jahre erhält.

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Schönes Wohnen im Klinkengrund Bad Belzig

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Für das Wohngebiet Klinkengrund wird ein Quartiersmanager gesucht. Er soll sich künftig vor Ort für die Verwirklichung der Ziele des Förderprogramms „Soziale Stadt“ einsetzen, in das Bad Belzig neuerdings aufgenommen ist. Neben der Realisierung einiger baulicher Vorhaben in dem Plattenbauviertel sind maßgeblich Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität für die etwa 2500 Bewohner angestrebt. Dazu sind nicht zuletzt Aktivitäten für das soziale Miteinander von Jung und Alt gefragt.

Noch reichlich ein Monat ist Zeit, um sich am Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen. Es ist nunmehr offen formuliert und unter anderem auf der Internetpräsenz der Kommune veröffentlicht. Zuvor hatte es einige kontroverse Diskussionen gegeben, nachdem die Verwaltung zunächst sieben ihrer Überzeugung nach geeignete Träger der Sozialarbeit wie Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark oder Diakonisches Werk direkt ansprechen wollte. Uta Hohlfeld (die Linke) hatte diese willkürliche Eingrenzung beklagt. Zum einen wären beispielsweise Arbeitslosenverband oder Frauenbund offenbar ebenso wenig in Betracht gezogen worden wie zum anderen die Freiberufler.

Immerhin handelt es sich um eine Entscheidung über ein Budget von 25 000 Euro pro Jahr bis 2026, so die Fraktionschefin. Wobei der tatsächliche Zeit- und Kostenaufwand noch nicht absehbar ist und spätestens in drei Jahren nochmals auf den Prüfstand kommen sollen. Neben dem finanziellen Aspekt ist es den Stadtvätern jedoch wichtig, dass die Bewerber nicht nur allgemeine Erfahrungen in dem Metier vorweisen können, sondern vor allem die speziellen Gegebenheiten, Probleme und Akteure in der Siedlung kennen.

Vor dem Hintergrund waren es ausgerechnet Bauamtsleiter Christoph Grund und Hauptamtsleiter Heinz Friese, die an die Mitglieder in den parlamentarischen Gremien appellierten, dass nicht mit Formalien der eigentlich längst fällige Beginn der Arbeit aufgehalten werden sollte. Voraussichtlich im September soll nun die Stadtverordnetenversammlung nun eine Auswahl treffen.

Von René Gaffron

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