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Sandra Fuhrmann ist die neue Königin

Erntefest in Brück Sandra Fuhrmann ist die neue Königin

Bunter Festumzug durch die Stadt, Sportwettkämpfe am Festplatz und Feuerwerk am Abend prägten das traditionelle Erntefest in Brück. Gekürt wurde dabei nun auch eine neue Erntekönigin. Nach drei Amtsjahren ist Sandra Lorenz jetzt durch Sandra Fuhrmann abgelöst worden. Sie will das Ehrenamt maximal zwei Jahre lang bekleiden, kündigte die 27-Jährige bereits an.

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Als Brücker Erntekönigin löst Sandra Fuhrmann (li.) jetzt Sandra Lorenz ab.

Quelle: Andreas Koska

Brück. Die erste Amtshandlung durfte Sandra Fuhrmann noch vor ihrer offiziellen Einführung als 7. Brücker Erntekönigin vollziehen. Der dritte Salut aus der Kanone „Maria Antonia“ des Brücker Schützenvereins gehörte ihr ganz persönlich. Ohne zu zucken feuerte sie die Salve beim Erntefest ab. Danach fand im Festzelt die Übergabe der Königinnenwürde statt. Auf Sandra Lorenz folgt nun also Sandra Fuhrmann. „Falls Sie sich die Nachnamen nicht merken können, Sandra ist immer richtig“, witzelte Moderator Axel Radowsky. Die Ehre, die Inthronisierung vorzunehmen, hatte in diesem Jahr Mathias Ryll (CDU).

Jetzt ist sie die neue Königin

Jetzt ist sie die neue Königin.

Quelle: Andreas Koska

Der Stadtverordnete ist der zweite stellvertretende Bürgermeister der Stadt. „Unser langjährige Bürgermeister Karl-Heinz Borgmann der grüßen lässt, hat nicht nur bei der Organisation noch mitgemacht, sondern mir auch Tipps gegeben“, berichtete Ryll in seiner Eröffnungsansprache beim Brücker Erntefest am Sonntag.

Er und sein Kollege René Ziezow (SPD) mussten sich den Gästen vorstellen. Der amtierende Bürgermeister, Michael Klenke (SPD) war zu Besuch in der Partnerstadt Spisska Bela in der Slowakei. „Ich bin der Stellvertreter des Stellvertreters und Herr Ziezow ist mein Stellvertreter, davon haben wir in Brück reichlich“, sagt Ryll mit Humor, um danach die Schärpe an Sandra Fuhrmann zu übergeben und sich bei Sandra Lorenz zu bedanken.

Sieben Ernteköniginnen

Seit 2003 werden in der Stadt Brück anlässlich des Erntefestes alljährlich auch Ernteköniginnen gekürt.

Als erste saß Gabi Haseloff auf dem Thron. Es war die Idee ihrer Eltern, in Brück eine Erntekönigung zu küren.

In dem Ehrenamt folgten Monika Timm, Ramona Gebbert, Sabine Radowsky, Verena Zabel, Sandra Lorenz und jetzt Sandra Fuhrmann.

 

Sandra Fuhrmann stammt aus dem Brücker Stadteilteil Trebitz und wohnt seit kurzem in Brück-Rottstock. Die 27-jährige ist Erziehungswissenschaftlerin, hat den Masterabschluss in Erfurt abgelegt und arbeitet nun in der Kindertagesstätte „Hasenbande“ in ihrem Heimatort. „Ich bin schon vor einem Jahr angesprochen worden, ob ich mir diese Aufgabe vorstellen kann“, berichtet die ledige junge Dame. Jetzt hat sie zugesagt und will den Ort in Deutschland bekannter machen. „Das ist meine Aufgabe, für den Fläming und für Brück zu werben“, sagt die neue Königin.

Erntefahrzeuge knattern durch das Städtchen

Erntefahrzeuge knattern durch das Städtchen.

Quelle: Andreas Koska

Mit Frische und Energie will sie die Aufgabe anpacken. Nach drei Jahren Amtszeit hat damit nun Sandra Lorenz eine Nachfolgerin gefunden. Wobei die sportliche Sandra Fuhrmann betont, maximal zwei Jahre amtieren zu wollen. „Dann ist Schluss“, sagt sie schon jetzt bestimmt. Denn neben ihrer ehrenamtlichen Aufgabe will sie weiterhin beim Gospelchor Brück mitsingen und weiterhin das Orgelspielen erlernen. „Ich nehme Unterricht beim Kantor Kuntz in Bad Belzig“, erzählt sie.

Die Feuerwehr ist beim Umzug dabei

Die Feuerwehr ist beim Umzug dabei.

Quelle: Andreas Koska

Die Brücker begrüßten die neue Königin mit ebenso viel Beifall, wie schon vorher den beim strahlenden Wetter durch die Stadt ziehenden traditionellen Umzug. An dem nahmen viele Vereine und die ortsansässigen Landwirte teil. Anschließend konnten sich die Kinder auf dem Sportplatz bei unterschiedlichen Disziplinen, wie Darts oder Zielspritzen versuchen.

Die älteren Semester suchten eher den Schatten im Festzelt und lauschten den Klängen des Brücker Musikvereins und bewunderten das Können der Cammer-Tänzer. Wie jedes Jahr endete der Festtag mit einem wunderbaren Feuerwerk am frühen Abend.

Von Andreas Koska

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