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Bad Belzig Tanzprojekt „Fläming Folk“ begeistert immer mehr Teilnehmer
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Tanzprojekt „Fläming Folk“ begeistert immer mehr Teilnehmer
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16:08 29.06.2018
Das Tanzprojekt „Fläming Folk“ in Bad Belzig erfreut sich wachsender Beliebtheit und hofft auf weitere Mitstreiter. Quelle: Tobias Potratz
Bad Belzig

Bitte mal im Kreis aufstellen! Dann geht es einen großen Schritt nach links – der Kreis bewegt sich. Dann geht es im Wechsel links und rechts und dann wieder ganz groß nach links. Logisch sonst kommt man nicht voran.

Wir sind im Tanzsaal der Bad Belziger Tanzschule Mierisch. Doch diesmal ertönt nicht, wie dort üblich, ein Eins-Zwei-Tipp- oder Cha-Cha-Cha-Rhythmus, sondern es liegt internationale Volksmusik in der Luft. Die Tänzer sind auch nicht paarweise aufgestellt, sondern bewegen sich im Takt als eine Einheit. Der Internationale Begriff dafür ist Folk. Und die Leute, die hier gerade Tanzen heißen –na klar – „Fläming Folk“. Aber worum geht es hier genau?

Treffen ein Mal im Monat

"Fläming Folk" ist eine Tanzgemeinschaft. Ein Projekt, das immer mehr Zulauf erfährt. Einmal im Monat treffen sich 20 bis 30 Freunde – sowohl Männer als auch Frauen – der musikalischen Bewegung und streifen damit die Tanzkulturen aus der ganzen Welt. „Das Tanzen ist ein Lebensgefühl. Ich habe gemerkt, dass ich das häufiger in meinem Leben haben möchte“, sagt Dorothee Leutritz.

Sie und ein paar Freunde sind die Gründer von „Fläming Folk“. Alles begann, wie so oft, im Kleinen. „Es gab einen Tanzkurs im ZEGG“, erinnert sich Dorothee Leutritz. Dort wurde einmal gezeigt, wie Kreis- und Volkstanz aus unterschiedlichen Ländern funktioniert. Grund genug für die Fläminger Tanzliebhaberin, da mehr draus zu machen. Zunächst trafen sich Freunde und Bekannte und irgendwann wuchsen Gruppe und Idee. Aber wohin mit der großen Tanzmeute?

Die Tänze beim Folk kommen aus Israel, Bulgarien, der Bretagne oder gar der Karibik. Quelle: Tobias Potratz

Der Kontakt zur Tanzschule Mierisch hilft. Seit eineinhalb Jahren tanzen die „Fläming Folk“-Tänzer dort im großen Saal. Die Tanzheimat ist gefunden. „Die Kooperation mit der Tanzschule läuft super und der Ort ist optimal“, sagt Dorothee Leutritz. Jetzt steht dem Tanzglück nichts mehr im Wege und die Reise durch die Folktänze dieser Welt kann mit Rhythmus im Blut weitergehen.

Die Tänze kommen aus Israel, Bulgarien, der Bretagne oder gar der Karibik. Wer hier mitmachen möchte, braucht nur Lust an Rhythmus und Bewegung. Nicht mal Schuhe sind zwingend notwendig. Einige Teilnehmer gleiten tatsächlich barfuß über das Parkett.

Jeder ist willkommen

Nur ein bisschen Kleingeld darf nach drei Stunden Tanzen in einer Spendendose eine neue Heimat finden. „Es ist jeder willkommen. Man braucht auch keinen Partner mitbringen und kann jederzeit einsteigen“, sagt Dorothee Leutritz. Na dann: Schuhe aus, rein in den Kreis und die Tanzweltreise geht los.

Von Tobias Potratz

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