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Treckerfreunde begeistern in Ragösen

Das große Knattern Treckerfreunde begeistern in Ragösen

Lanz Bulldog, Deutz und Stock, Primus, Ursus, Fahr, Fendt, McCormick und sogar ein Porsche – das sind die Marken, die in diesem Jahr beim Treckertreffen in Ragösen dabei waren. Die Veranstaltung zeigt, wie lebendig der Ort ist und warum sich hier viele Menschen wohl fühlen.

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Ein Treckerparade rollte kürzlich durch Ragösen.

Quelle: Andreas Koska

Ragösen. In diesem Jahr waren es 70 Schlepper, die vom Bullenberg bis zum Ausstellungsgelände in Ragösen tuckerten. Das 8. Treffen war ein voller Erfolg. Schmuckstücke wie Lanz Bulldog, Deutz und Stock aber auch Primus, Ursus, Fahr, Fendt oder McCormick und sogar ein Porsche sind dabei. Wenn sich der Konvoi in Gang setzt, sitzen vor fast allen Häuser die Besitzer samt Familie und nehmen die Parade ab, jubeln, winken fröhlich den Traktoristen zu, das eine oder andere Bierchen wird herüber gereicht.

Das passt, dann die Trecker-Leidenschaft nahm vor 14 Jahren aus einer Bierlaune heraus ihren Anfang. „Wir saßen zusammen und stellten fest, dass viele von uns einen Trecker haben“, erzählt Karsten Schulze. Der 42-jährige ist von Anfang an dabei und hat den Hut auf.

Dass das alle zwei Jahre stattfindende Treffen solchen Zuspruch erfahren würde, hätte sich Schulze damals noch nicht einmal in seinen Träumen vorstellen können. Das ganze Dorf feiert jedes Mal mit, der örtliche Bäcker sorgt für den Kuchen, die Feuerwehr kümmert sich um den Grill. „Das Fest von den Ragösenern gut angenommen“, ist Treckerfreund Schulze zufrieden.

Walter Zühlsdorf mit seinem Zetor

Walter Zühlsdorf mit seinem Zetor

Quelle: Andreas Koska

Er hat drei Traktoren in seiner Scheune zu stehen. In diesem Jahr präsentierte er einen Pomßen, der im Getriebewerk als Werkstrecker unterwegs war und einen „Zetor 50 super“ aus den 60er-Jahren. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Fläming, kaum ein Trecker-Freund lässt sich das familiäre Treffen entgehen. Fast schon traditionell hatte Walter Zühlsdorf die weiteste Anfahrt. Eineinhalb Stunden war er mit seinem Zetor Super die 43 Kilometer von Groß Marzehns nach Ragösen wie in den Vorjahren zum Treffen unterwegs, eineinhalb Stunden.

Frank Feuerherdt aus Cammer war diesmal mit Ehefrau, Söhnen und Enkeln gekommen. „Es ist für jeden etwas dabei, die Kinder können basteln, die Frauen sich unterhalten und wir fachsimpeln“, sagt Feuerherdt. Genau dies macht den Reiz des Ragösener Meetings aus. Wer möchte darf an einem Geschicklichkeitswettbewerb teilnehmen, die die Schlepperfreunde aufgebaut haben. Karsten Schulze ist mit der Entwicklung zufrieden, betont aber, dass das alles nur als Team leistbar ist.

Ortsvorsteher Ingo Haß zeigt sich immer wieder beeindruckt von der Treckervielfalt. „Ein Kompliment an die Schlepperfreunde, was sie hier auf die Beine stellen ist wunderbar.“ Und in zwei Jahren wird man sich wieder treffen.

Von Andreas Koska

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