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Potsdam-Mittelmark Bad Belziger Bahnhofstraße wieder freigegeben
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belziger Bahnhofstraße wieder freigegeben
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10:33 19.10.2016
Seit Dienstag wieder frei: die Bad Belziger Bahnhofstraße Quelle: Saskia Kirf
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Bad Belzig

Nach sechsmonatiger Bauzeit ist am Dienstag die Bad Belziger Bahnhofstraße wieder eröffnet worden. Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast, Stadtwerke-Chef Dirk Gabriel und Guido Zerbe, der Chef der ausführenden Baufirma, zerschnitten am Nachmittag im Beisein von Anwohnern und Bauarbeitern das Band in den Bad Belziger Stadtfarben.

„Als ich die Stadtwerke übernommen habe, begann hier gerade der Bau“, erinnert sich Dirk Gabriel, „deshalb freue ich mich besonders, den Abschluss dieses Projekts begleiten zu können.“ Auch die Bürgermeisterin zeigt sich beeindruckt: „Die Straße ist wirklich schön geworden.“

Die Stadt Bad Belzig hatte die Baumaßnahme in der Bahnhofstraße zwischen der Postsäule und der Karl-Liebknecht-Straße in Auftrag gegeben. Die Stadtverordneten hatten die Sanierung beschlossen. Sie war dringend notwendig, wie aus der Beschlussvorlage hervorgeht, welche den Abgeordneten damals vorlag: „Schächte und Leitungen sind von zahlreichen Rissen, Ausbrüchen und Ausspülungen gekennzeichnet“, heißt es da.

Das gehört nun der Vergangenheit an. Die 350 Meter lange Straße ist von Grund auf erneuert, Schächte und Rohrleitungen sind ausgetauscht worden. Auch der Gehweg und die Straßenbeleuchtung haben eine Modernisierung bekommen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 475000 Euro, wie das Bad Belziger Rathaus mitteilt. Ein großer Teil der Bahnhofstraße liegt in der Altstadt, deshalb trägt die Städtebauförderung drei Viertel der Gesamtkosten. Die restliche Summe wird teils von der Stadt getragen, teils auf die Anwohner umgelegt.

Die sind überglücklich über ihre neue Straße. „Das hat hier alles gut funktioniert und sieht jetzt ganz toll aus“, sagt Rosel Langner. Die 66-Jährige lebt seit 13 Jahren in der Bahnhofstraße. Umbaumaßnahmen wie die vor ihrer Haustür kannte Langner noch nicht: „Es war manches Mal gigantisch zu sehen, wie das funktioniert“. Die Anwohnerin lobt das sowohl das Informationsmanagement rund um die Baumaßnahme als auch die Arbeiter, die nun ein halbes Jahr lang in der Bahnhofstraße ihr Werk taten. „Die waren außerordentlich hilfsbereit“, sagt Langner. Die vielen älteren Bewohner der Straße hätten sich über die tatkräftige Hilfe beim Überwinden der unebenen Baustelle mit dem Fahrrad stets gefreut, sagt die Vertretein der Hauseigentümer und Mieter.

Von Saskia Kirf

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